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Gipfeltreffen beim Feuerwehrball

Bad Segeberg Gipfeltreffen beim Feuerwehrball

"Aufgebrezelt“ hatten sich die Besucher des Bad Segeberger Feuerwehrballs, aber auch die Aktiven der Gastgeber selbst. Das galt im wörtlichen Sinn bei der Festdekoration mit Blumen und Brezeln und im übertragenen Sinne bei der Kostümierung der Gesangs- und Kabarettgruppe. 270 Gäste feierten mit.

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Alpenländisches Flair brachte die Gesangs- und Kabarettgruppe der Freiwilligen Feuerwehr beim Feuerwehrball mit ihrem passenden Outfit auch beim Trachtentanz der Holzhacker-Buben mit gekonntem „Schuhplattler“ auf die Bühne.

Quelle: Dierk E. Seeburg

Bad Segeberg. Das Erscheinungsbild der Mitwirkenden auf der Bühne im Saal des Vitalia-Seehotels war auf die Regionen südlich der sprichwörtlichen deutschen Weißwurst-Grenze getrimmt. Denn die meisten männlichen Darsteller hatten sich stilecht mit zünftigen „Krachledernen“ und typischen karierten Hemden ausstaffiert, während die mitwirkenden Feuerwehr-Frauen im feschen Dirndl auftraten.

 So gab es für die 270 Ballgäste, immerhin 30 mehr als im Vorjahr, am Sonnabendabend einen wahren Augenschmaus mit den abwechslungsreichen Darbietungen von 20 Sängern und den sechs Tänzern unter der Leitung von Alexandra Reinthal aus der Tanzsparte des MTV Segeberg. So mancher kriegte in den Wortbeiträgen „sein Fett weg“. Seit August hatten die Aktiven ihr neues Programm unter dem Motto „Bad Segeberger Gipfeltreffen“ erarbeitet. Damit hatte die Gruppe mit insgesamt einem Dutzend kritischer und ironischer Textbeiträge, Tanz- und Gesangsnummern in Anlehnung an die Operette „Das weiße Rössl“ auch akustisch einmal mehr eine Menge zu bieten, um das begeisterte Publikum über eine Stunde lang mit Lokalkolorit zu amüsieren. Pianist Heiko Kremers sorgte am Keyboard für die richtigen Begleittöne. Die Moderation hatte erneut Bankfachmann Oliver Schulz übernommen, der im Ehrenamt zugleich als Vorsitzender des neuen Fördervereins der Wehr mitwirkt.

 Diesmal führte er als Oberkellner des nach 113 Jahren abgerissenen Restaurants „Bergschlösschen“, das in der Kulisse noch einmal auflebte, variationsreich und souverän durch den Abend. Neben vielen humoristischen Anspielungen auf manches skurrile Geschehen gab es auch einen ernsten Blick auf den harten Einsatzalltag der derzeit 78 ehrenamtlichen Feuerwehrleute unter Führung von Mark Zielinski. Den Bühnen-Hintergrund bildete ein riesiges Foto mit der Altstadt-Ansicht vom Kalkberg aus. Diese Kulisse hatte nahe gelegen, da die Kabarettgruppe mit ihren Szenen einen humoristischen Rundum-Rückblick vom Berg über Auffälligkeiten im städtischen Geschehen bot. Dabei spießten die Mitwirkenden Besonderheiten wie Absonderliches kritisch und teils mit einer gehörigen Portion Sarkasmus auf, so auch den Abriss des „Bergschlösschens“.

 Ehe die Truppe ihre flotte Mischung startete, die wie gewohnt noch einmal zum Eisbein-Essen Ende Januar dargeboten wird, nutzten die Ballgäste zum Festauftakt schon eifrig die Gelegenheit, mehr als eine Stunde lang auf dem Parkett zu tanzen. Die Formation „Babs and Friends“, die auch bei den Königsbällen der Stadtvogelschützengilde Stammgast ist, verwöhnte zum neunten Male in Folge die Gäste des Balls mit vielseitigem Sound. Auch nach dem bejubelten Kabarett kamen die Gäste auf der Tanzfläche noch einmal etliche Stunden voll auf ihre Kosten.

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