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Neues Königspaar der Schützengilde

Bad Segeberg Neues Königspaar der Schützengilde

Die Stadtvogelschützengilde in Bad Segeberg hat neue Majestäten. Auf dem großen Schützenfest wurden Friedrich W. Cochanski und seine Partnerin Nicole Buchert zum Königspaar gekürt.

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Das neue Königspaar Nicole Buchert (von links) und Gildeoberst Friedrich W. Cochanski, der vor zwei Jahren schon einmal Königsschütze war, genoss die Proklamation mit dem neuen Königsschützen, dem Ex-König und vormaligen 1. Ältermann, Oberst Kurt Blunk, sowie dessen Frau Ingelore.

Quelle: Dierk E. Seeburg

Bad Segeberg. Alexander Richter hatte als scheidender König der Stadtvogelschützengilde von 1595 eine unerwartet lange Amtszeit. Denn nach seiner Proklamation Anfang Juni vorigen Jahres war das Fest  diesmal zwei Wochen später angesetzt. Und zudem dauerte es länger als 2016, bis das letzte Teilstück des hölzernen Vogels per Kleinkaliber-Munition von der  Stange geholt wurde.  Die Majestäten Cochanski und  Buchert  repräsentieren jetzt für ein Jahr die auf mehr als 170 Vereinsmitglieder angewachsene Gilde.

Zu verdanken hatte Cochanski seine Regentschaft dem allerletzten Wirkungstreffer durch Kurt Blunk, der vor Jahren mit Ehefrau Ingelore an seiner Seite selbst schon einmal die Königswürde errungen hatte und vor Detlef Kuhnke und dessen neuem Nachfolger Dieter Abel auch schon als 1. Ältermann gedient hatte. Den Vorbereitungsschuss für den krönenden Treffer durch Blunk gab diesmal Joachim Meyer ab.

Bei Sonnenschein und  kühler Brise zog der Umzug am Morgen des Sonnabends  vom ZOB zum Rathaus mit Abholen der Ehrengäste und mit drei Zwischenhalten bis zum Gildeheim am Kühneweg 7. Musikalische Begleitung lieferten der Spielmannszug Traventhal und die Feuerwehr-Kapelle aus Henstedt-Ulzburg.

Bürgermeister und Gildemitglied Dieter Schönfeld,  Bürgervorsteherin Ingrid Altner und  Ernst Rüder vom Kreisschützenverbandes Segeberg  überreichten dem 1. Ältermann Dieter Abel die  Plexiglas-Tafel, die auf die Auszeichnung des deutschen Schützenwesens als immaterielles Kulturerbe hinweist. Die Aufnahme in diese bundesweite Liste war neben sechs anderen immateriellen Kulturgütern im März von der Deutschen UNESCO-Kommission, der Kultusminister-Konferenz der Bundesländer und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erfolgt.

Die Bad Segeberger Schützengilde feierte ihr großes Schützenfest

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Von Dierk E. Seeburg

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