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Startschuss für den neuen "WortOrt"

Stadtbücherei 2.0 Startschuss für den neuen "WortOrt"

Der "WortOrt" kommt: Bis August 2018 soll der Aus- und Erweiterungsbau des Heinrich-Wickel-Hauses samt Stadtbücherei fertig sein. Das Gebäude an der Oldesloer Straße in Bad Segeberg erhält einen Anbau und wird künftig über einen gemütlichen Innenhof verfügen. Kostenpunkt: 1,74 Millionen Euro.

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Auf dem künftigen Innenhofs des "WortOrts" (Heinrich-Wickel-Haus samt neuem Anbau) haben die ersten Vorarbeiten bereits begonnen. Hier ist der städtische Bauhof im Einsatz.

Quelle: Michael Stamp

Bad Segeberg. Bauamtsleiterin Antje Langethal und ihre Kollegen haben sich in den vergangenen Jahren als äußerst pfiffig beim Aufspüren und Anzapfen von Fördertöpfen erwiesen, sodass Bad Segeberg für viele Projekte nur einen Bruchteil der Bausumme aufbringen musste – so auch hier: Knapp 1,6 Millionen Euro kommen als Zuschuss aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Mit der Planung wurde das Lübecker Architektenbüro Mißfeldt und Kraß beauftragt.

Stadtbücherei hat von September bis Februar geschlossen

Während der gesamten Bauphase  wird der evangelische Kindergarten Alte Sparkasse seinen regulären Betrieb weiterführen. Anders sieht es laut Bauamtsleiterin Antje Langethal bei der Stadtbücherei aus: Sie lagert ihre Schmöker im Keller ein und schließt von September bis etwa Februar. Das Team habe sich bewusst gegen einen Notbetrieb entschieden. Die Akten des Archivs sind während des Umbaus ausgelagert.

Im neuen Anbau sollen unter anderem eine Teeküche, ein Veranstaltungsraum mit Bühne, eine Behindertentoilette und ein großer Eingangsbereich untergebracht werden. Es wird zusätzliche Räume für Gruppenarbeit geben, da die Büros der Bücherei in den 1. Stock verlagert werden.

Begehbares Dach lässt sich statisch nicht ermöglichen

Eine Glasfront bietet einen Zugang zum Innenhof – allerdings über drei Stufen und somit nicht für Rollstuhlfahrer. Sie müssen das Gebäude umrunden. Über eine neue Außentreppe wird der Kindergarten Alte Sparkasse erreichbar sein. Ebenso ist ein barrierefreier Zugang per Fahrstuhl vorgesehen.

Von einem Traum mussten sich die Planer laut Mißfeldt allerdings verabschieden: Ein begehbares Dach auf dem jetzigen Altbau ist nicht möglich. „Das macht die Statik schlicht nicht mit.“

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