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Großzügige Firmenspende

Jubiläum bei MEBO Großzügige Firmenspende

Auf solch eine gewaltige Spendensumme hatten die Chefs der Firma MEBO nicht zu hoffen gewagt: 33000 Euro nahmen sie bei einer Benefizaktion zum 25-jährigen Bestehen des Sicherheitsunternehmens ein. 11000 Euro wurden nun an das Bad Segeberger Kinderhospiz Die Muschel übergeben.

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Hausnotruf-Leiter Simo Brunke (von links) sowie die MEBO-Chefs Ralf Menck und Jörg Bonkowski überreichten eine 11000-Euro-Spende an Koordinatorin Ute Drefke und Leiter Uwe Arendt vom Bad Segeberger Kinderhospiz Die Muschel.

Quelle: Michael Stamp

Bad Segeberg. Zwei weitere Spenden in gleicher Höhe gehen an den Lübecker Muschel-Ableger und die ähnliche Einrichtung Familienhafen in Hamburg.

 Im Spätsommer 1990 hatte MEBO seine Notruf-Serviceleitstelle am Fahrenkruger Karpfenteich in Betrieb genommen. Sieben Mitarbeiter gehörten damals zum Team. Heute sind es fast neunzig. Seit 14 Jahren sitzt MEBO am Alten Wasserwerk in Bad Segeberg und betreut etwa 8000 Kunden. Neben 5000 älteren Menschen, die einen Hausnotruf gebucht haben, lassen auch viele Firmen und Privatleute ihr Eigentum durch das Unternehmen sichern. Auch bei Großveranstaltungen ist die Security-Firma vertreten.

 Zum Jubiläum hatten die Inhaber Ralf Menck und Jörg Bonkowski den Wunsch, unheilbar kranken Kindern und ihren Familien zu helfen. Wegen der 25 Jahre wurde die Dauer der Aktion auf 25 Wochen festgelegt – und die beiden Initiatoren liebäugelten ein wenig mit einer Spendensumme von 25000 Euro. MEBO selbst legte von jedem Umsatz einen Teil beiseite und füllte damit das speziell eingerichtete Spendenkonto auf. Außerdem waren dort auch Einzelspenden willkommen. Diese Gelegenheit nutzten etwa 80 Menschen.

 Die 25000 Euro waren aber schon vor fünf Wochen erreicht. „Da haben wir das Ziel kurzfristig erhöht“, schildert Bonkowski schmunzelnd. „Das waren 30000 Euro.“ Doch auch diese runde Summe wurde übertroffen. Am Ende lag der Betrag bei gut 31000 Euro. MEBO stockte den Rest auf, um jedem der drei Hospize glatte 11000 Euro spenden zu können.

 Muschel-Leiter Uwe Arendt und Koordinatorin Ute Drefke nahmen den Spendenscheck hocherfreut entgegen. Die Einrichtung betreut derzeit 13 Familien in Bad Segeberg und Umgebung sowie vier in Lübeck. Umsorgt werden inzwischen auch Kinder, bei denen ein Elternteil todkrank ist. Die Muschel hat rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter. Das Geld wird für Schulungen, Fahrtkosten und Aufwendungen für die Familien ausgegeben. stm

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