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Bad Segeberger Wahrzeichen verkauft

Wasserturm Bad Segeberger Wahrzeichen verkauft

Eine der prominentesten Immobilien der Kreisstadt hat den Eigentümer gewechselt: der Wasserturm. Er gehört nun dem Bad Segeberger Unternehmer Dr. Hanno Hagemann. Der Vorbesitzer hatte seit Jahren einen Käufer für den Turm gesucht.

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Bad Segeberg. Der 36-jährige Hagemann will das Wahrzeichen dauerhaft sichern. Der bisherige Bewohner Wolfgang Harksen (67) hatte seit Jahren einen Käufer für den Turm gesucht.

Erworben wurde das 35 Meter hohe Gebäude von der Firma Argos, deren Eigentümer und Geschäftsführer Hagemann ist. Das Unternehmen sitzt in Bad Segeberg an der Moltkestraße, wo es eine Anlage mit 42 Wohnungen errichten will. Das Projekt läuft unter dem Namen „Niendorfer Rondell“ und befindet sich in der Planungsphase.

Auf die Idee, sich näher mit dem Wasserturm zu befassen, kam Hagemann durch einen Hinweis von Bürgermeister Dieter Schönfeld. „Wäre das nicht etwas für Sie?“ Das Gespräch, in dem die Anregung als Nebensatz fiel, ist schon zwei bis drei Jahre her.

Hagemann suchte Kontakt zu Turmbesitzer Wolfgang Harksen (67), der 1997 mit seiner Familie in das Gebäude gezogen war. Seine beiden Söhne sind inzwischen erwachsen – und für zwei Personen sind die 330 Quadratmeter Nutzfläche auf sieben Ebenen dann doch etwas viel.

Wolfgang Harksen hat den baufälligen Turm in ein wahres Schmuckstück verwandelt. „Das ist alles mit Liebe zum Detail gemacht“, sagt Hagemann. „Deshalb lag es ihm am Herzen, dass der Turm in gute Hände kommt.“

Bis auf weiteres werde das Ehepaar Harksen dort wohnen bleiben, denn Hagemann hat noch keine konkreten Pläne für das Gebäude. Zusammen mit dem zweiten Argos-Geschäftsführer Michael Hintz entwickelt er derzeit mehrere Ideen. Doch allein schon wegen des Denkmalschutzes und der Brandschutzbestimmungen sind hier sehr viel Fingerspitzengefühl und Fachkenntnis gefragt.

Selber wohnen will Hanno Hagemann im Wasserturm allerdings nicht. „Die Aussicht ist aber schon cool.“ Besonders auf der fünften Etage, in der das Wohnzimmer liegt, kann man in alle Richtungen über Bad Segeberg schauen. Diesen Blick sollen künftig auch Besucher genießen können – in welcher Form auch immer. „Ich denke, es werden viele Leute Zugang zu dem Gebäude haben.“

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