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Vorschlag für Rettung

Jugendtreff Mühle Vorschlag für Rettung

Mit einem neuen Vorschlag will Bürgermeister Dieter Schönfeld in die nächste Stadtvertretersitzung gehen. Ziel ist, den Jugendtreff in der Mühle nun doch zu erhalten. Schönfeld will zwei Stellen in der Mühle einsparen, ohne den Betrieb des Treffpunkts für junge Leute zu gefährden.

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Der Jugendtref in der Mühle mit dem markanten Turm in Bad Segeberg soll nun doch erhalten bleiben.

Quelle: Archiv

Bad Segeberg. Besonders die SPD-Fraktion hatte zuletzt mit sich gerungen, ob die angepeilte Streichung von zwei Pädagogenstellen richtig ist. Schönfeld will die Einrichtung nun mit einem personellem Kniff retten.

 Die Stadt Bad Segeberg musste wegen ihrer Verschuldung einen Vertrag mit dem Land schließen und bis 2018 jährlich 3 Millionen Euro an laufenden Kosten einsparen. Dazu zählte bislang, den Jugendtreff in der Mühle zu schließen. Für die pädagogische Betreuung dort mit drei Stellen gibt die Kommune jährlich rund 175000 Euro aus.

 Im Haupt- und Finanzausschuss war zur Gegenfinanzierung empfohlen worden, die Grundsteuer B für Baugrundstücke um 20 zusätzliche Prozentpunkte anzuheben. Das bringt der Stadt im Jahr 180000 Euro ein. „Das ist mir aber zu sehr auf Kante genäht“, kritisiert Schönfeld. Schon kleinere Schwanken bei der Spielgeräte- und Gewerbesteuer könnten dafür sorgen, dass Bad Segeberg sein Sparziel am Ende verfehlt und erhebliche Strafzahlungen in Kauf nehmen muss. Schönfeld: „Ich bin deshalb dafür, einen Puffer einzubauen.“

 Seine Idee ist nun, zwei Stellen in der Mühle einzusparen, ohne den Betrieb des Jugendtreffs zu gefährden. So soll die Mitarbeiterin, die bislang die Schulsozialarbeit koordiniert hat, auf eine freiwerdende Stelle im Schulamt umgesetzt werden, die sonst extern ausgeschrieben worden wäre. Einer der beiden Mühle-Pädagogen soll zurück in den Verein für Jugend- und Kulturarbeit wechseln, seine bisherige Arbeit jedoch an gleicher Stelle fortführen. Die zweite Pädagogin bleibt, wie gehabt, bei der Stadt angestellt und in der Mühle tätig. Schönfeld: „Das würde uns im Jahr ungefähr 50000 Euro sparen.“ Er lässt umgehend eine entsprechende Vorlage für die Kommunalpolitiker schreiben, damit sie am Dienstag, 22. September, in der Stadtvertretung entscheiden können. „Das Wichtige ist, dass wir zwei Stellen aus dem Stellenplan raus haben, der Jugendtreff aber erhalten bleibt.“

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