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Markttreff: Noch tut sich nichts

Wiemersdorf Markttreff: Noch tut sich nichts

Die ehemalige Gaststätte „Zur Post“, die in den letzten Jahren als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wurde, ist lange abgerissen. Anstelle des maroden Hauses soll ein sogenannter Markttreff entstehen, eine Kombination aus Treffpunkt für die Bürger, Gastronomie und einem kleinen Laden. Ungeklärt ist noch, wann es tatsächlich losgehen kann.

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Das Schild gibt es bereits. Doch ohne ein Förderprogramm kann die Gemeinde nicht die nächsten Schritte gehen.

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Wiemersdorf. Ein Hinweisschild auf den Neubau, den die Arbeitsgemeinschaft Markttreff entworfen hat, steht bereit, um an der künftigen Baustelle an der Hauptstraße aufgestellt zu werden. Insgesamt sind für das Projekt 1,8 Millionen Euro veranschlagt. An Fördermitteln könnten 750000 Euro fließen. Doch derzeit herrscht Stillstand, wie Bürgermeister Gerd Sick auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung deutlich machte. Ein erster Antrag auf Förderung war nicht gebilligt worden. Jetzt will die Gemeinde einen anderen Fördertopf nutzen. Doch dafür gibt es bisher noch keine Antragsformulare, auf denen die Voraussetzungen formuliert sind, wie der Bürgermeister erklärte. Und wann diese der Gemeinde vorliegen können, konnte ihm das zuständige Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) bei seiner Nachfrage auch nicht sagen. „Dabei sollen wir eigentlich bis zum 15. September den Antrag zur Vorprüfung einreichen“, zeigte der Bürgermeister das derzeitige Dilemma auf. Endgültiger Abgabetermin ist nach Sicks Angaben der 1. November.

 Aufgrund dieser derzeit ungewissen Lage entschlossen sich Gemeindevertreter auch, die sogenannte Z-Bau-Prüfung, bei der die vom Architekten veranschlagten Kosten des Projekts durch das Bauamt des Kreises überprüft werden, zunächst einmal zurückzustellen. Einhergegangen mit dieser Prüfung wären nämlich rund 40000 Euro Architektenkosten. Doch auch wenn die Gemeinde optimistisch ist, dass Wiemersdorf die Fördermittel für den Markttreff erhält, möchten die Gemeindevertreter nicht das Risiko eingehen, bei einem ablehnenden Bescheid so viel Geld sinnlos ausgegeben zu haben.

 Sobald absehbar ist, dass die Gemeinde in das Förderprogramm aufgenommen wird, soll in einer kurzfristig anberaumten Gemeindevertretersitzung über die Erweiterung des Planungsauftrages für den Markttreff entschieden werden.

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Uwe Straehler-Pohl

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