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Bauland ist gefragt

Bad Bramstedt Bauland ist gefragt

In Bad Bramstedt herrscht zurzeit ein Bauboom, wie die Stadt ihn zuletzt in den 1990er Jahren erlebt hat. Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) plant bereits, südlich der Bimöhler Straße weitere Bauflächen anzubieten und Makler Uwe Kipper spricht von einem „sensationellen“ Grundstücksverkauf im Wohnpark Bissenmoor.

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Der Strukturplan der Stadt Bad Bramstedt lässt südlich der Bimöhler Straße noch reichlich Platz zum Bauen. Links liegt das zuletzt erschlossene Gebiet. Die Wiesen rechts davon sollen bis 2020 bebaut werden.

Quelle: Stadt Bad Bramstedt

Bad Bramstedt. Gar keine Frage, Bad Bramstedt profitiert, wie andere Kommunen im Kreis Segeberg auch, von den derzeit niedrigen Zinsen und der guten Konjunkturlage. Die Nachfrage nach Bauland ist in den letzten Jahren extrem gestiegen. Vor knapp einem Jahr war auf den Wiesen südlich der Bimöhler Straße der symbolische erste Spatenstich für die Erweiterung des dort bereits bestehenden Wohngebietes. 47 Baugrundstücke überwiegend für Einfamilienhäuser, aber auch Doppel- und Mehrfamilienhäuser sind im Gebiet „Am alten Kurpark“ hinzu gekommen, Platz für 70 Wohneinheiten. „Bis auf vier Grundstücke sind alle verkauft, auf der Hälfte wird bereits gebaut“, berichtete Bauamtsleiter Udo Reinbacher. Das Bauland war für einen Quadratmeterpreis von 125 bis 155 Euro angeboten worden. Nun plane die LEG östlich ein weiteres Baugebiet, ebenfalls mit einer Größe von vier Hektar, anzuschließen, so Reinbacher. Wenn dieses erschlossen sei, soll noch ein weiteres gleich großes folgen.

 Das Gebiet südlich der Bimöhler Straße bietet danach noch reichlich Potential für Wachstum. Nach einem von der Stadt bereits 2001 entworfenen Strukturplan soll bis an den Brunnenweg Bauland erschlossen werden. Rund 15 Hektar sind noch frei.

 Auch der bis vor wenigen Jahren noch fast unverkäufliche Wohn- und Golfpark Gut Bissenmoor profitiert von der gestiegenen Nachfrage. Die Grundstücke gehören dort der Deutschen Eigenheim AG. Bis vor Kurzem hieß das Unternehmen Designbau. Vermarktet werden die Grundstücke vom Bad Bramstedter Makler Uwe Kipper, und der ist voll zufrieden mit dem Absatz. Vor wenigen Jahren ließ sich das Bauland dort nur äußerst schleppend verkaufen. Seit 2000 werden die Grundstücke angeboten. Jetzt hat Kipper nur noch 61 Grundstücke im Angebot. „Davon sind 24 bereits reserviert“, sagt der Makler. „Es läuft zurzeit sensationell.“ Als die Designbau den Golfpark 2008 übernahm, hatte sie 263 Grundstücke im Bestand. In Gang gekommen ist der Verkauf erst in den letzten zwei Jahren.

 Kipper bietet die Grundstücke für 105 bis 135 Euro pro Quadratmeter an, im Vergleich zum Baugebiet an der Bimöhler Straße sind das durchaus attraktive Preise. Der Wohnpark war ursprünglich als Luxusquartier am Golfplatz geplant. Deshalb verfügt er heute über ungewöhnlich breite Alleen und Straßen, was andere Baugebiete nicht bieten. Als verkaufshemmend hat sich aber die relativ weite Entfernung zum Stadtzentrum erwiesen. Weitere Gründe für den äußerst schleppenden Absatz waren der wirtschaftliche Abwärtstrend nach der Jahrtausendwende und die Bankenkrise. Das scheint vergessen. Kipper denkt bereits daran, auch ein bisher noch brachliegendes Gebiet an der Weddelbrooker Straße zu erschließen. Hier könnten noch einmal 50 Baugrundstücke entstehen.

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