19 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Spatenstich für die "Halle für Alle"

Sievershütten Spatenstich für die "Halle für Alle"

Kein Bauprojekt hat die Sportler des TuS Stusie sowie die Kommunalpolitik in den drei Gemeinden Sievershütten, Stuvenborn und Hüttblek über einen so langen Zeitraum beschäftigt wie der seit 17 Jahren geplante Bau der Gemeinschaftssporthalle „Halle für Alle“. Nun erfolgte der erste Spatenstich.

Voriger Artikel
Mehr als 1000 Sänger erwartet
Nächster Artikel
Erinnerungen an die erste Chaussee

Spatenstich: Auf diesen Moment haben Hans-Hinrich Gerth (links), erster Vorsitzender des Vereins „Halle für Alle“, Kassenwartin Regina Hübner und der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Hammerich lange gewartet.

Quelle: Alexander Christ

Sievershütten. Dabei erinnerte der Sprecher des Jugend- und Sportausschusses des Amtes Kisdorf, Holger Dreyer aus Stuvenborn, an die lange Vorgeschichte des nun begonnenen Projekts. „Erste Überlegungen eine Gemeinschaftssporthalle für die drei Dörfer zu bauen gab es bereits in den 1990er Jahren. Ein wichtiger Schritt war dann im März 2000 die Gründung des Fördervereins im Sievershüttener Dorfhaus“, sagte Dreyer. Dessen Mitglieder waren  maßgeblich an der Gestaltung der 24 Meter breiten, 51 Meter langen und elf Meter hohen so genannten Zweifeldhalle mit 1224 Quadratmeter Nutzfläche beteiligt. In den Jahren nach der Gründung des Fördervereins „Halle für Alle“ scheiterten alle Anläufe, den Bau auf den Weg zu bringen, aus unterschiedlichsten Gründen.  Der Durchbruch gelang 2016 mit der Gründung eines sechsköpfigen Arbeitskreises, besetzt mit Sportlern, Mitarbeitern des Amtes Kisdorf und Kommunalpolitikern. Bei den Zusammenkünften wurde unter anderem über die Auswahl des Architekten entschieden und mehrere Sporthallen in der Region in Augenschein genommen.

Der letzte entscheidende Schritt vollzog sich auf der Sitzung des Amtsausschusses im Mai. Dort stimmten die drei Bürgermeister Frank Timmermann (Hüttblek), Stefan Weber (Sievershütten) und Rainer Ahrens (Stuvenborn) einstimmig für den Start der öffentlichen Ausschreibung für alle Baugewerke. Im Innern der Halle werden neben der Zweifeld-Spielanlage in einem Anbau Sanitär-, Lager-, Umkleide- und Technikräume entstehen.

Der Bau der neuen Halle wird fast 2,4 Millionen Euro kosten. Finanziert wird das Projekt über einen vom Amt Kisdorf aufgenommen zinsgünstigen Kredit in Höhe von 1,6 Millionen Euro, der von den drei Dörfern über Umlagen zurückgezahlt wird. Die drei Gemeinden steuern 147000 Euro bei, der Förderverein „Halle für Alle“ 20000 Euro und der Kreissportverband fast 228000 Euro. Die restlichen 384500 Euro fließen aus Rückzahlungen der Mehrwertsteuer für die getätigten Investitionen. Die Fertigstellung der Halle ist, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert für Frühjahr 2018 geplant.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3