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4 Prozent Dividende

Bauverein Kaltenkirchen 4 Prozent Dividende

Nach 40 Minuten war bei der diesjährigen Mitgliederversammlung schon alles vorbei. Daran zeigte sich deutlich, dass die Teilnehmer mit der Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat des Kaltenkirchener Bauvereins zufrieden waren. Ein übriges tat sicherlich auch die Ankündigung, dass eine Dividende von vier Prozent ausgeschüttet wird.

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Die beiden Vorstandsmitglieder des Bauvereins, Peter Göttsche (von links) und Stefan Ellendt, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Johann Fuhlendorf dankten Bernd Langbehn von Möbel Hesebeck für die Einrichtung der Musterwohnung im Wohnpark an der Friedenseiche in Kaltenkirchen.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Der Bauverein mit seinen 2287 Mitgliedern hatte zum Stichtag am 31. Dezember 2014 nicht nur 1483 Wohnungen, sondern auch 12 Reihenhäuser, neun gewerbliche Objekte, 475 Garagen, zwei Büros und eine Gewerbehalle im Bestand. 34 Mitarbeiter, darunter eine Auszubildende, sind beim Unternehmen tätig.

 „Wir konnten auch das vergangene Geschäftsjahr wieder erfolgreich abschließen und schauen positiv auf 2015“, erklärte das hauptamtliche Vorstandsmitglied Stefan Ellendt. Die Bilanzsumme lag 2014 mit 64,8 Millionen Euro etwas über der von 2013. Der Jahresüberschuss betrug 466000 Euro, von denen 93000 an die Mitglieder ausgeschüttet werden. Der Rest werde nach Ellendts Worten zur Stärkung der Rücklagen verwendet, die bei knapp neun Millionen Euro liegen. „Somit stehen ausreichend Eigenmittel für die Modernisierung des Wohnungsbestandes und für Neubauinvestitionen zur Verfügung“, so Ellendt weiter.

 Die Nachfrage nach Wohnungen des Bauvereins sei unverändert hoch, freute sich der Vorstand. Nach einer geringfügigen Erhöhung betrage der Durchschnittsmietpreis statt 5,19 Euro pro Quadratmeter nun 5,42 Euro. Das sei immer noch günstig. Ellendt: „Unser Geschäftsmodell ist nicht auf möglichst hohe Mieten und kurzfristigen Gewinn ausgerichtet, sondern auf dauerhafte Nutzung durch zufriedene Mieter.“ So seien auch nennenswerte Leerstände nicht zu verzeichnen gewesen. „Und die erwarten wir auch nicht.“ Allerdings habe sich die Zahl von Wohnungswechseln 2014 auf 11,8 Prozent erhöht, was eine Steigerung von 2,5 Prozent bedeute. Das Unternehmen musste aber auch 15000 Euro abschreiben, weil Mieten nicht gezahlt wurden.

 Der Bauverein vermietet nicht nur Wohnungen, sondern verwaltet auch welche. Letztes Jahr waren es 385 Eigentumswohnungen für 23 Eigentümergesellschaften. Dieses Segment möchte Ellendt noch weiter ausbauen.

 Der Vorstand gab auch einen Überblick über geplante oder im Bau befindliche Projekte. So werde nach wie vor in der Wulfskamp-Siedlung kräftig gebaut, ebenso am Wöddel in Henstedt-Ulzburg. Besonders stolz ist Ellendt aber auf den Wohnpark an der Friedenseiche. Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnittes mit 14 Eigentumswohnungen, die auch alle verkauft sind, ist das Projekt mit insgesamt 46 Wohnungen abgeschlossen.

 Geplant ist in Kürze der Baubeginn für 16 Eigentumswohnungen an der Königstraße. Weitere Neubaumaßnahmen würden sich nach Ellendts Worten in der Vorbereitungsphase befinden. „Und auch über den Kauf von Vorratsflächen verhandeln wir derzeit mit verschiedenen Grundstückseigentümern.“

 Zwei Wahlen von Aufsichtsratsmitgliedern standen auch auf der Tagesordnung: Johann Fuhlendorf, der Vorsitzende des Gremiums, sowie sein Stellvertreter Jes Reuther wurden in ihren Ämtern bestätigt.

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