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Golfern blüht etwas

Wensin Golfern blüht etwas

Einige kleine Wiesen setzen Farbtupfer an den Golfbahnen mit dem kurz gemähten Rasen. Sie zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Golfclub Segeberg und der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein erste Blüten treibt. Auf dem Golfclub in Wensin darf sich ein bisschen Natur ausbreiten, im Rahmen des Projekts „Blütenmeer 2020“.

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Wenn Gärtnerschaufel auf Golfschläger trifft, erblühen einige kleine Parzellen auf dem Platz des Golfclubs Segeberg in Wensin. Dr. Christian Dolnik (links), Leiter des Projekts „Blütenmeer 2020“ bei der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, und GC-Vizepräsident Harald Wehr aus Bornhöved hoffen, dass in den nächsten Jahren noch mehr Farbtupfer auf dem Gelände entstehen.

Quelle: Petra Stöver

Wensin. Blaue Kornblumen, roter Sandmohn, weiße Schafgarbe machen sich neben dem Einheitsgrün der Golfbahnen breit. Auch Lichtnelken, Margeriten oder Goldrute wachsen auf den „Roughs“, wie Golfer die Teile eines Golfplatzes nennen, die zwischen den Spielbahnen liegen. Sie werden nur zwei Mal im Jahr gemäht und eignen sich daher als neues Zuhause für seltene, heimische Wildpflanzen.

 Die haben es schwer in Schleswig-Holstein. Nur noch in wenigen, kleinen Ecken des Landes gibt es artenreiche Wildblumenwiesen. „Der Rückgang von seltenen Wildblumen, Wildgräsern und Wildpflanzen hierzulande ist alarmierend hoch“, warnt Dr. Christian Dolnik, der das Projekt leitet. Weil Unkrautmittel gespritzt, häufig gemäht und eiweißreiche Hochleistungsgräser angebaut werden, bleiben echte Kamille oder Wiesenglatthafer auf der Strecke. Für sie und andere Blumen leistet der Golfclub Segeberg Entwicklungshilfe.

 Die 70 Hektar große 18-Loch-Anlage bietet den 600 Mitgliedern ein weiteres Privileg als erster und einziger Golfplatz im Land mit dem „Blütenschatz der bunten Wilden“. Auch wenn das Projekt 2020 ausläuft, wollen die Golfer der Natur verbunden bleiben. „Wir machen dann weiter“, verspricht Clubpräsident Dr. Ingo Brauer.

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