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Frauenberatung ist umgezogen

Bad Segeberg Frauenberatung ist umgezogen

Die Beratungsstelle "Frau und Beruf" ist in das Haus der Wirtschaft, dem alten Bad Segeberger Bahnhof gezogen. In den nun deutlich zentraler gelegenen Räumen wurde nun Eröffnung gefeiert.

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Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle „Frau und Beruf“ Gisela Malasch (links) und Silke Knuth haben im Haus der Wirtschaft ihr neues Domizil bezogen.

Quelle: Detlef Dreessen

Kreis Segeberg. Viele Frauen kennen das Problem. Sie haben eine gute Ausbildung genossen, eine Weile gearbeitet, doch dann haben sie eine Auszeit genommen, um Kinder zu erziehen. Der Wiedereinstieg ist oft nicht leicht, weil Selbstvertrauen, aktuelle Qualifikationen oder ein passendes Umfeld fehlen.

Seit 17 Jahren helfen Mitarbeiterinnen der Segeberger Beratungsstelle „Frau und Beruf“ in solchen Fällen unbürokratisch bei der Suche nach Lösungen. Nun bezogen Gisela Malasch, Silke Knuth und Jutta Salzmann neue Räume im Haus der Wirtschaft im ehemaligen Bad Segeberger Bahnhofsgebäude. Zur Einweihungsfeier am Mittwoch kamen neben IHK-Vizepräses Bernd Jorkisch, den Bürgermeistern von Bad Segeberg und Nachbargemeinden, sowie Bad Segebergs Gleichstellungsbeauftragter Beate Mönkedieck auch Martin Hamm, Referatsleiter „Aktive Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsmarktförderung, Europäischer Sozialfonds“ im Wirtschaftsministerium Kiel, das den Löwenanteil der Einrichtung finanziert.

 Die vier Räume sind zentral gelegen, freundlich und dank Aufzug auch mit Kinderwagen gut zu erreichen. Das sei im bisherigen Domizil mit Hintereingang hinter der Parfümerie Hoppe in der Fußgängerzone nicht so gut gewesen, sagte Silke Knuth.

 Auch die Nähe zum Träger der Maßnahme, der Wirtschaftsförderung im Kreis Segeberg (WKS) verbessere die Arbeitsmöglichkeiten, sagte Silke Knuth. Gleich auf dem selben Flur befindet sich das Büro vom MedComm. „Viele Frauen arbeiten im sozialen und im Pflegebereich. Da ergeben sich Synergieeffekte, zeigte sich auch WKS-Geschäftsführer Ulrich Graumann überzeugt. Bei der Suche nach Fachkräften, die aufgrund des demografischen Wandels knapp werden, biete es sich an, auf die Frauen zu setzen. Anders als bei früheren Versuchen, Auszubildende aus Portugal anzuwerben, würden sie Sprache und gute Ausbildung bereits mitbringen.

 Der stellvertretender Landrat Klaus-Peter Dieck regte an, auch die Lebensentwürfe der Partner mit in den Blick zu nehmen. „Männer wollen nicht mehr nur Arbeit, Einkommen und Dienstwagen. Jeder zweite Mann wünscht sich mehr Zeit für die Kinder.“ Das müsste doch mit dem Wunsch der Frauen, im Beruf voranzukommen, vereinbar sein.

 Anders als bei der Arbeitsagentur spielen Formalitäten bei „Frau und Beruf“ keine Rolle. Die Frauen können sich erst einmal unverbindlich besprechen und auf Wunsch auch mehrmals kommen. „Wir geben ihnen Informationen und Tipps für die eigene Recherche, damit sie selbst wählen können“, sagte Silke Knuth.

 Die Beratungsgespräche finden grundsätzlich nach Terminabsprache statt: Tel. 04551/944 002. Beratungen werden auch angeboten in Bad Bramstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Norderstedt und Trappenkamp.

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