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Oktoberfest mit Besucherrekord

Kaltenkirchener Bank Oktoberfest mit Besucherrekord

Über 6000 Besucher kamen am Wochenende zum zweitägigen Oktoberfest der Kaltenkirchener Bank – so viele wie nie zuvor. 5000 Liter Fassbier wurden bei der 10. Ausgabe der bayerischen Party ausgegeben. Für Stimmung sorgte unter anderem Gottlieb Wendehals.

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Am Sonntag Nachmittag sorgte der beliebte Sänger Gottlieb Wendehals (links) im Festzelt für Stimmung. Für ihn gehörte es fast schon zum guten Ton, dass er eine Polonäse anführte, denn schließlich heißt sein bekanntestes Lied „Polonäse Blankenese“. Das Publikum machte gerne mit.

Quelle: Heinrich Pantel

Kaltenkirchen. Erst vergangenes Jahr hat das Oktoberfest der Kaltenkirchener Bank einen Besucherrekord aufgestellt, doch nun ist dieser auch schon wieder Geschichte. An diesem Wochenende strömten deutlich mehr als 6000 Gäste auf das Bankgelände vor dem Holstenplatz – so viele wie niemals zuvor. In den Abendstunden war das Gedränge derart groß, dass es kaum mehr ein Durchkommen gab. Doch das störte offensichtlich niemanden. Es wurde ausgelassen getanzt, gegessen und getrunken.

 Die Bank bemüht sich stets, ihrem Oktoberfest eine eigene Note zu geben. Anregungen vom Original in München holt sich die Belegschaft trotzdem immer wieder. Dieses Mal war eine Woche vor Beginn des eigenen Festes eine siebenköpfige Abordnung der Kaltenkirchener Bank nach Bayern gereist. Eine wichtige Erkenntnis der Reise: In München ist das Oktoberfestbier schon wieder teurer geworden. „Davon haben wir uns aber nicht beeinflussen lassen“, sagte Bankvorstand Johann Fuhlendorf. In Kaltenkirchen seien die Preise stabil geblieben.

 Den großen Erfolg des hiesigen Festes macht aus, dass es eben nicht nur für die Kunden der Bank veranstaltet wird, sondern ausdrücklich für alle Bürger. Auch das Programm ist breit gefächert, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Das Musikprogramm gestalteten dieses Mal unter anderem die Jagdhornbläser Kaltenkirchen, die Musikkapelle Kisdorf sowie das Blasorchester Kaltenkirchen. Als Hauptattraktion trat Gottlieb Wendehals auf, der wohl fast jedem Gast durch seine „Polonäse Blankenese“ ein Begriff war.

 Für Kinder waren eine Reihe von Spielstationen aufgebaut, an denen sie sich am Sonntag vergnügen konnten. So gab es unter anderem eine große Bayern-Olympiade mit Geschicklichkeitsspielen.

 Sämtliche Bankmitarbeiter waren in die Vorbereitungen des Festes eingebunden gewesen und feierten schließlich in zünftigen Bayerntrachten mit. „Durch die Planungen und das gemeinsame Ziel ist die ganze Belegschaft noch enger zusammengewachsen“, freute sich Azubi Marc Fiege. Er versorgte die Festbesucher gemeinsam mit weiteren Bank-Lehrlingen mit den passenden Accessoires: Filzhüten, bayerischen Fahnen, Oktoberfestspardosen oder auch Lebkuchenherzen.

 Wie viele Besucher genau auf dem Festgelände dabei waren, ließ sich nicht ermitteln. Bankvorstand Johann Fuhlendorf hielt sich aber an eine Faustregel: „Vor ein paar Jahren haben wir mal Armbändchen an die Gäste ausgegeben und wissen daher, wie viele Leute damals gekommen sind. An diesem Wert können wir uns orientieren“, meinte er.

 Das Oktoberfest wurde zum zehnten Mal veranstaltet. Hervorgegangen ist es einst aus einem kleinen Service am Bankschalter. Denn dort wurde Ende September Federweißer ausgegeben. „Das nahm dann allerdings derartige Formen an, dass gar kein normaler Bankbetrieb mehr möglich war“, berichtete Johann Fuhlendorf schmunzelnd. So sei die Idee entstanden, außerhalb der Öffnungszeiten ein großes Fest für alle zu organisieren. In diesem Jahr wurden alleine an Paulaner-Fassbier über 5000 Liter ausgegeben. Hinzu kamen viele andere Getränke sowie Haxn, Hendl, Weißwürschte, Leberkäs, Germknödel und Kaiserschmarrn.

 Damit in den nächsten Jahren vor allem in den Abendstunden ein allzu großes Besuchergedränge vermieden werden kann, überlegt die Kaltenkirchener Bank inzwischen, das Festgelände ein Stück auszuweiten. Einzelheiten müssen aber noch mit der Stadtverwaltung besprochen werden.

 Aus Polizeisicht verlief die Veranstaltung ruhig. Das dürfte auch daran gelegen haben, dass ein Sicherheitsunternehmen im Eingangsbereich positioniert war und einen Blick auf die Gäste warf.

 Obwohl die rund 40 Bankmitarbeiter alle ihr gesamtes Wochenende auf dem Oktoberfest verbrachten, läuft der Bankbetrieb heute Morgen wieder wie gewohnt. „Ab 7.30 Uhr stehen wir wie immer in Schlips und Kragen bereit“, kündigte Johann Fuhlendorf an. Seine Trachtenhose werde er erst wieder in einem Jahr aus dem Schrank holen.

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