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Verein will mehr Sparten

40 Jahre Bimöhler SV Verein will mehr Sparten

Vor 40 Jahren wurde der Bimöhler Sportverein (BSV) gegründet. Mit einem fröhlichen Fest am Wochenende feierten Mitglieder und Dorfbewohner das Jubiläum. Für die Zukunft plant der Verein neue Sparten.

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Zu dem Lied „Ich mache gerne Sport, an jedem Ort, in meinem Sportverein“ tanzten die Jüngsten des Vereins vor Publikum.

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Bimöhlen. Die Mitgliederzahl zu erhöhen und neue Sparten anzubieten - das sind die wichtigsten Ziele für den Vereinsvorsitzenden Ole Rüsbüldt: „Mein Antrieb wird getragen von der Begeisterung der Sportler und von meinen drei Kindern.“

 Schon um 10 Uhr startete das bunte Programm mit einem „Kanu-Touristenrennen“. Die Kanu-Sparte ist nicht nur das Alleinstellungsmerkmal des BSV in der Region. Sie ist mit ihren rund 60 Mitgliedern, davon 25 Aktive, auch das Herzstück des Vereins. Sogar bei den Deutschen Meisterschaften mischen die Bimöhler Kanuten in diesem Jahr wieder mit. Dabei belegten Mitglieder des BSV sogar zwei erste und zwei vierte Plätze in verschiedenen Disziplinen.

 Mit Vorführungen der Seniorengymnastik und aus dem Bereich Kinderturnen sowie Tänzen der Line-Dance-Gruppe wurde der sportliche Teil des Programms auf dem Sportplatz gestaltet. Außerdem gab es Kinderschminken und diverse Spiele für Kinder. Besonders beliebt war das Kistenstapeln.

 „Ich finde die Gemeinschaft im Sportverein einfach gut, man hilft sich gegenseitig“, sagte Jana Sudrow (31), eine der Helferinnen: „Leider gibt es keine Zumba-Stunden mehr im Verein“, bedauert die zweifache Mutter.

 „Für mich ist es wichtig, dass ich mit dem Fahrrad zum Sport fahren kann und nicht mit dem Auto nach Bad Bramstedt muss“, nennt Andrea Albersten ein wichtiges Argument für einen eigenen Sportverein im Dorf. Sie freut sich darauf, einmal in der Woche Zirkeltraining oder Bauch-, Beine-, Po-Training gemeinsam mit anderen zu absolvieren: „Die Stunde wird immer sehr abwechslungsreich gestaltet.“

 „Uns fehlt die Anschlusssparte nach dem Kinderturnen für Kinder über acht Jahre“, bedauert Ole Rüsbüldt. Die Fußballsparte, die der Verein mit Mühen wieder aufgebaut hatte, hat nur eine Herrenmannschaft. Eine Mannschaft für Kinder und Jugendliche lasse sich kaum auf die Beine stellen, ist der Vorsitzende sich sicher. Außerdem wünscht er sich eine Kampfsport-Sparte, weil dort Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ihre sportliche Heimat finden könnten. „Da würde ich sogar selbst mitmachen“, sagt Rüsbüldt. Doch leider findet sich derzeit kein Übungsleiter, genauso wenig wie für eine Tischtennis-Sparte. „Dabei sind ausreichend Platten vorhanden“, so Rüsbüldt. „Ich fände es gut, wenn der Verein weniger als Dienstleister gesehen würde, bei dem die Eltern ihre Kinder abgeben, sondern sich dort mehr ehrenamtlich engagiert würden“, merkt er kritisch an. Dazu gehöre es eben auch, einmal das Laub weg zu harken oder beim Aufräumen zu helfen.

 Trotz des immer wieder einsetzenden Regens haben die Besucher das Jubiläumsfest als zusätzliche Aktivität des Vereins genossen.

 Insgesamt hat der BSV 323 Mitglieder im Alter zwischen 2 und 82 Jahren. Das Durchschnittsalter beträgt 35,4 Jahre. Von den Mitgliedern kommen 83 aus anderen Ortschaften. Allerdings treiben auch eine ganze Reihe Bimöhler in anderen Vereinen Sport, insbesondere auch in den Sparten, die der Verein nicht selbst anbietet. Rüsbüldt: „Wir stehen in einem Wettbewerb mit den anderen Vereinen.“

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Ein Artikel von
Uwe Straehler-Pohl

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