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Blitz schlug in Haus ein

Bad Segeberg / Wahlstedt Blitz schlug in Haus ein

Barbara Wussow reckte bei den Karl-May-Spielen als Senorita Miranda gerade mit diabolischem Lachen die Arme in die Höhe, als sich hinter ihr am Himmel ein gezackter Blitz abzeichnete. Es folgte ein Donnerschlag, der die gerade erfolgte Explosion der Cantina bei „Im Tal des Todes“ sogar noch übertönte.

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Die Wahlstedter Brandschützer waren nach einem heftigen Blitzschlag an der Poststraße gefordert.

Quelle: Feuerwehr Wahlstedt

Bad Segeberg/Wahlstedt. Das Unwetter, das am Sonnabend kurz nach 21 Uhr über Bad Segeberg und Wahlstedt hinwegzog, behinderte zwar die weitere Wildwest-Aufführung am Kalkberg nicht, sorgte aber in beiden Städten für Brände und weitere Schäden.

 Der Blitz schlug in ein Wohnhaus an der Oldesloer Straße in Bad Segeberg ein. Die elektrische Energie raste laut Feuerwehr kreuz und quer durch das Haus, zerstörte etliche Geräte und bescherte drei kleinen Kindern einen Schreck fürs Leben. Das Haus fing Feuer. Die Familie flüchtete ins Freie.

 Die Freiwillige Feuerwehr kam gerade von einem Brandmeldealarm beim Baumarkt Obi zurück. Dort war der heftige Regen ins Gebäude eingedrungen und hatte den Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer an der Oldesloer Straße bereits gelöscht. Es folgten umfangreiche Kontrollen. „Mit der Wärmebildkamera wurde Dachbereich und Blitz-Austrittsstellen in Augenschein genommen“, schildert Wehrführer Mark Zielinski. „Schmauchspuren in der Elektrik zeigten die Stärke des Einschlages.“ Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um die Bewohner. Wenig später erschien eine Elektrofirma vor Ort.

 Vermutlich durch einen Blitzeinschlag in eine 20 Meter hohe Eiche gerieten zur gleichen Zeit rund 40 Quadratmeter Freifläche, ein Carport mit drei Stellplätzen und zwei Lagerräume des Wahlstedter Lebenshilfe-Kindergartens an der Poststraße in Brand. Nur mit Atemschutz konnte die Wehr in das Lager vordringen. „So konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude verhindert werden“, berichtet Wehrführer Jörg Neubauer. Man zog auch einen Anhänger mit verschiedenen Materialien aus dem Gefahrenbereich. Gegen 22.30 Uhr wurde am Carport „Feuer aus“ gemeldet.

 Zur Absicherung der Eiche wurde der städtische Bauhof angefordert. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

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