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Dank für unermüdlichen Einsatz

Boostedt Dank für unermüdlichen Einsatz

Bürgermeister Hartmut König war es ein Herzensanliegen, den Boostedtern einmal Dank zu sagen für das, was sie für die Flüchtlinge im Ort in der jüngsten Zeit geleistet haben. Zu einem Ehrenamtscafé hatte er ins Boostedter Schützenheim eingeladen, rund 60 Männer und Frauen waren gekommen.

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Bürgermeister Hartmut König bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helfern in Boostedt für ihre Unterstützung.

Quelle: Patricia König

Boostedt. König selbst hatte für sein Engagement erst kürzlich die Gerhard-Stoltenberg-Medaille verliehen bekommen.

 „Herzlichen Dank für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für Menschen in Not“, sagte Hartmut König zu den Helfern, die sich für die Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung Boostedt einsetzen. König zog sein Resümee vom August 2014 bis heute, einer für Boostedt besonders bewegten Zeit: Zuerst sei der Bundeswehr-Standort in der Rantzau-Kaserne mehr und mehr aufgelöst worden, dann kamen die ersten Flüchtlinge, zuerst 500, dann wurden es bis zu 2000. Der Ort habe sich verändert, sagte König. Zwei große Einwohnerversammlungen, Demonstrationen, Einsätze mit Hundertschaften der Polizei – das werde in die Geschichte der Gemeinde eingehen. Doch alles habe eine sehr positive Entwicklung genommen.

 Die spontane Zusammenarbeit vieler Helfer aus der evangelischen Kirche und im Verein „Wibo“ sei richtungsweisend gewesen, sagte König. Sie seien als Ansprechpartner für die Menschen in Not zur Stelle gewesen, organisierten Deutschkurse und ein Flüchtlingscafé, halfen in der Kleiderkammer, gründeten Lauftreffs und Patenschaften von Schülern. Heute nutzten viele Asylbewerber die vielfältigen von ehrenamtlichen Helfern in Boostedt organisierten Angebote. Nur durch dieses enge und vertrauensvolle Miteinander habe keine rechte Szene etablieren können, obwohl es anfangs durchaus Vorbehalte der Einwohner gegen die Erstaufnahmeeinrichtung gegeben habe. König, selbst offen für die Aufnahme der Flüchtlinge, hatte dafür manche Angriffe wegstecken müssen. Er wolle auch weiterhin standhaft bleiben, versprach er, auch wenn das so manches Mal schwierig für seine Familie gewesen sei.

 König war von der Landes-CDU am 20. Februar in Rendsburg die Stoltenberg-Medaille verliehen worden, als Anerkennung für seinen ehrenamtlichen Einsatz auch in der Integrationsarbeit. „Die Medaille habe ich nicht nur für mich entgegen genommen, sondern auch für Sie“, sagte König zu den Gästen.

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