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Anlieger müssen zahlen

Bornhöved Anlieger müssen zahlen

In der Straße Silgen Bargen müssen sich Anwohner mit 50 bis 90 Prozent der Kosten am Ausbau der Straße beteiligen, kündigte Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz an. Wie viel sie genau zahlen müssen, ist noch offen. Die Gesamtkosten werden auf 1 Million Euro geschätzt.

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Eine Teerschicht und ein paar Leitpfosten – mehr ist der Silgen Bargen am westlichen Ende zurzeit nicht. Weitestgehend auf Kosten der Anwohner wird er nun mit Unterbau, Gehweg und Straßenlaternen versehen.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Leicht wird wohl auch Schwarz die Entscheidung nicht gefallen sein. Er selbst wohnt im eigenen Haus im westlichen Teil der Straße und ist damit einer der Hauptbetroffenen. Weil die Straße dort quasi nur aus einer Teerschicht besteht, die von zwei Rasenstreifen gesäumt wird, steht ein kompletter Ausbau an. Vom Unterbau bis zu Bürgersteigen und Straßenlaternen ist alles neu zu machen.

Günstiger wird es für die Anwohner der östlichen Hälfte der Straße. Die sieht zwar kaum besser aus, doch was dort noch an ramponierten Fußwegen und alten Straßenlaternen vorhanden ist, reicht, um die Bauarbeiten lediglich als Sanierung einzustufen. Damit sind die Bewohner zwar noch mit 50 Prozent, aber nicht mit 90 Prozent an den Kosten zu beteiligen.

Die Gesamtkosten schätzte Schwarz auf 1 Million Euro. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Nachdem das Projekt im Bauausschuss auf den Weg gebracht wurde, muss nun die Gemeindevertretung zustimmen. Die Anwohner sollen zu einer Bürgerbeteiligung im Laufe des Oktobers eingeladen werden, sagte er. Die endgültigen Details der Planung sollen nach dieser Informationsveranstaltung festgelegt werden. Die Gemeindevertretung entscheidet dann abschließend über das Bauprogramm. Realisiert werden soll die Maßnahme im Laufe des kommenden Jahres.

Unterschiedlich fielen die Reaktionen der Anwohner aus. Während eine Frau sich freute, weil sie als Mieterin nicht direkt mit den Kosten belastet werde, sorgte sich ein Ehepaar um das Wohl von Rentnern, die jahrzehntelang ihr kleines Häuschen abbezahlt haben und es nun wieder belasten müssten, um die Straßenausbaubeiträge bezahlen zu können.

Wer wie viel zu zahlen haben wird, richtet sich nach den Grundstücksgrößen, wie Schwarz erläuterte.

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