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BMW rammte Sattelzug

Bornhöved BMW rammte Sattelzug

Drei Verletzte mussten nach einem schweren Verkehrsunfall in Bornhöved versorgt werden. Ein Pkw war am Mittwochabend unter den Auflieger eines geparkten Sattelzugs gefahren.

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Ein BMW war im Priesterredder in Bornhöved mit großer Wucht in einen Lkw geprallt.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Gegen 20.30 Uhr fuhr ein 23-jähriger Mann aus Wankendorf mit einem BMW 328i Cabrio im Priesterredder in Richtung B 430. Möglicherweise aufgrund der tief stehenden Sonne übersah er einen Sattelzug, der am rechten Fahrbahnrand abgestellt worden war, teilte die Polizei mit. Der BMW prallte in das Heck des Lkw. Durch die Wucht wurden er und sein 22-jähriger Beifahrer aus Bornhöved leicht verletzt, ein hinten sitzender 26-jähriger Trappenkamper schwer.

 Der Unterfahrschutz des Lkw, Airbags und angelegte Sicherheitsgurte retteten Fahrer und Beifahrern das Leben, berichtete die Feuerwehr Bornhöved. Die Fahrzeuginsassen konnten sich aus eigener Kraft aus dem demolierten Wagen befreien und hatten bei Eintreffen der Feuerwehr ihr Fahrzeug bereits verlassen.

 Die zwei leichtverletzten Männer wurden mit dem Krankenwagen in die Klinik in Bad Segeberg gebracht, der 26-Jährige mit schweren Brustverletzungen in die Uniklinik nach Lübeck. Am BMW, der noch 2500 Euro wert war, entstand Totalschaden. Das Auto wurde abgeschleppt. Am Auflieger des Sattelzuges war durch den Zusammenstoß die Hinterachse gebrochen. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf 10000 Euro.

 Glück im Unglück: Die Feuerwehr Bornhöved hatte rasch helfen können, weil eine Erste-Hilfe Gruppe der Feuerwehr zusammen mit der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 12 ohnehin in der Nähe zu einem medizinischen Notfall auf der B430 in Höhe Stromberg geeilt war. Dort hatte ein Mann wegen Luftnot um Hilfe gerufen. Der Fall war gerade abgearbeitet, als wegen des Verkehrsunfalls einige Hundert Meter weiter der nächste Alarm einging.

 Die Hubschrauberbesatzung unterstützte bei der Versorgung der Verletzten des Unfalls. Die Feuerwehr fing ausgelaufene Flüssigkeiten der Fahrzeuge auf und sperrte für die etwa zweistündigen Rettungs- und Bergungsarbeiten den Priesterredder. Etwa 30 Kräfte waren im Einsatz.

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