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Im Jugendhaus läuft’s rund

Bornhöved Im Jugendhaus läuft’s rund

Vor einem halben Jahr gab es eine Menge Unruhe ums Jugendhaus. Nach dem Wechsel des Leiters Thomas Feuereisel aus der Leitung ganz in die Schulsozialarbeit war eine Neubesetzung gescheitert. Sechs Monate später scheinen die Wogen in dem Holzhaus neben der Sporthalle geglättet zu sein.

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Hereinspaziert! Selbst im Bornhöveder Jugendhaus „angekommen“, freut sich Andrea Chodowski auf Kinder und Jugendliche, die hier einen Teil ihrer Freizeit gestalten wollen.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Differenzen zwischen der Amtsverwaltung einerseits und dem Trägerverein „Treffpunkt Jugendarbeit“ und einer Bewerberin hatten zu einer vorübergehenden Schließung des Jugendhauses geführt.

 Der Sozialausschuss von Bornhöved hat nun beschlossen, einen neuen Vertrag mit dem Trägerverein zu unterzeichnen. Und die neue Leiterin Andrea Chodowski ist auch zufrieden. „Ich bin angekommen, und die Kinder haben mich angenommen“, freut sie sich. Anfang Dezember hatte die Pädagogin ungeachtet des Umstandes, dass sie beim Bewerbungsverfahren „nur“ die Zweite war, das Jugendhaus wieder geöffnet.

 „Im Winter war schon viel Betrieb“, sagt sie. Im Frühling sei es dann auch mal raus gegangen, etwa zum Boule-Spielen.

 Bis zu 20 Kinder, vor allem aus Bornhöved, aber auch aus der Umgebung, tummeln sich montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr im Haus, um zu spielen, zu klönen und Musik zu hören. Die Altersspanne ist mit 9 bis 18 Jahren groß. „Die meisten sind aber zwischen 13 und 16 Jahre alt.“

 Montags veranstaltet Frank Wendt, Mitarbeiter der Wiegmannhilfen, eine „Jungsgruppe“. Jungen im Alter von acht bis zehn Jahren sind willkommen. Auch Thomas Feuereisel ist noch mit dem Haus verbunden. Dienstags bietet er eine Sportgruppe an. Ansonsten ist das Haus offen. Je nachdem, wer da ist, wird Fußball gespielt, es gibt ein Billardturnier oder einen Film.

 Nur im eigenen Saft zu schwimmen, liegt Andrea Chodowski nicht. So beteiligt sie sich an der Jubiläumsfeier des Kindergartens Eri’s Arche am Freitag, 24. Juni. Hin und wieder stellt sie auch zusammen mit Trappenkamps Jugendpflegerin Svenja Lutkat etwas auf die Beine. Angedacht ist etwa eine gemeinsame Ausfahrt.

 Wenn die Gemeinde das Geld zur Verfügung gestellt hat, will Andrea Chodowski mit den Besuchern bald das Jugendzentrum renovieren. „Alles soll ein bisschen wohnlicher werden.“ Ganz wichtig: Der Esstisch wird erneuert. Denn das gemeinsame Kochen an jedem Donnerstag soll ein Höhepunkt im Jugendhausleben bleiben.

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