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Kita-Plätze reichen nicht aus

Bornhöved Kita-Plätze reichen nicht aus

Es gibt nicht genug Kindergartenplätze im Ort. Schon protestieren Eltern aus den Umlandgemeinden, dass ihre Sprösslinge nicht mehr aufgenommen werden. Wie viele Plätze genau fehlen, wisse niemand, bedauert Bürgermeister Dietrich Schwarz.

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Den passenden Namen „Eichhörnchen“ hat die neue Gruppe, die im Bewegungsraum der Kindertagesstätte Eris Arche in Bornhöved Platz gefunden hat.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Viele kleine Kinder, ein großes Problem. „Wir haben einen Babyboom“, stellt Bürgermeister Schwarz fest. Was eigentlich jeden nur freuen kann, treibt dennoch den Kommunalpolitikern in Bornhöved Sorgenfalten in die Stirn. Bürgermeister Schwarz:. „Für die 65 Bornhöveder Kinder würden die Plätze reichen, aber es kommen noch 125 aus den Nachbargemeinden dazu.“ 200 Vormittags- und Nachmittagsplätze stehen in Bornhöved zur Verfügung, doch da die meisten Eltern ihre Kinder vormittags betreut sehen wollen und die Nachmittagsgruppen relativ leer sind, gebe es einen Stau.

 Viele Eltern würden ihre Kinder in mehreren Kindergärten auf die Wartelisten setzen. Da es in dieser Hinsicht bisher keine Koordinierung gibt, müsse man bis zum Januar warten, bis das Bild etwas klarer ist.

 Bereits reagiert hat Erika Kapeller, Leiterin der Tagesstätte von Eris Arche in der Lindenstraße in Bornhöved. Sie hat zum 1. Dezember eine weitere Familiengruppe eingerichtet, in der fünf Kinder unter drei Jahren und zehn Kinder darüber aufgenommen wurden. „Der Zulauf war sehr groß“, erklärt Erika Kapeller die Entscheidung.

 Auch die Kirchengemeinde würde im Vicelin-Kindergarten am liebsten eine weitere Gruppe aufmachen, berichtet Schwarz. Doch davon hält er nichts. Bevor eine weitere Gruppe angeboten werden kann, müssten Räume ausgebaut werden. Das sei angesichts hoher Standards teuer und lohne sich nicht, weil die Zahl der Kinder bald wieder zurück gehen werde. Die Kommune, die dem Ausbau zustimmen müsste, will stattdessen lieber nach anderen Lösungen suchen, sagt Schwarz. Denkbar sei, die Gruppengröße aufzustocken oder eine Gruppe in die Schule auszulagern.

 Kinder von Asylbewerbern seien übrigens nicht Auslöser des Problems, betont der Bürgermeister. „Wir haben nur zwei Flüchtlingskinder im Kindergarten und die gehen in die Nachmittagsgruppe.“ Dieses Angebot sollten auch alle anderen Eltern in Erwägung ziehen, sofern nicht beide Elternteile morgens arbeiten müssen. „Nachmittags haben wir noch Platz ohne Ende.“

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