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Neue Leiterin im Jugendhaus

Bornhöved Neue Leiterin im Jugendhaus

Das Bornhöveder Jugendhaus hat eine neue Leitung: Sabrina Brede. Bürgermeister Dietrich Schwarz stellte sie vor. Bei den Jugendlichen kommt sie gut an. Montags, mittwochs und donnerstags öffnet die gelernte Erzieherin von 14.30 bis 18 Uhr das Jugendhaus für die Mädchen und Jungen, freitags bis 19 Uhr.

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Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz (von links) und Gemeindevertreter Reinhard Wundram sind ebenso mit der Neubesetzung des Jugendhauses durch Sabrina Brede zufrieden wie die Jugendlichen Mia Kohlhase und Alexa Burmeister. Auch Tochter Nina freut sich, dass sie hier mitspielen kann.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Erst vor einem Jahr hatte die Gemeinde Andrea Chodowski als „Neue“ vorgestellt. Zuvor hatte es Differenzen gegeben, die sogar zu einer vorübergehend Schließung des Treffpunktes führten. Der neuerliche Wechsel sei erforderlich, weil die Vorgängerin vom Jugendhaus in die Wohnungsnotlagenberatung im Familienbüro gewechselt ist, sagte Schwarz. „Wir hoffen, dass wir Frau Brede lange behalten.“

 Von den Besuchern ist die neue Leiterin angetan. „Die Älteren nehmen Rücksicht auf die Kleinen, sie spielen sogar zusammen“, hat sie schon festgestellt. Das freut auch ihre Tochter Nina. Die Sechsjährige kommt oft nachmittags mit zur Mama, wenn sie sich nicht beim Lebensgefährten in Preetz aufhält.

 Einmal pro Woche will Sabrina Brede eine Koch-AG anbieten. Sich selbst beschreibt sie als „Bastelfetischistin“ und möchte die Leidenschaft weitergeben. Aber sie wolle auch schauen, was die Kinder wollen. „Ich mache fast jeden Quatsch mit, aber es darf nicht zu laut sein“, stellte die 28-Jährige klar. Hin und wieder könne auch am Wochenende gefeiert werden wie vor Kurzem zu Halloween.

 Besucher, die mithelfen, dass das Haus sauber bleibt, sollen Punkte gut geschrieben bekommen. „Dafür gibt es Cola oder Fanta oder Zuschüsse, wenn wir im Winter mal zum Weihnachtsmarkt nach Lübeck oder zum Bowling fahren.“ Auch Eltern möchte die neue Leiterin mit ins Boot holen. So könnte es auch Übernachtungen geben. Außerdem könnten Eltern Urlaubs- und Krankheitszeiten überbrücken helfen. Schwarz ist von der Idee angetan: „Für einige Kinder ist das Jugendhaus ein Ersatz für ihr Zuhause.“

 Intensive Zusammenarbeit gibt es auch mit Marion Schneider, die vor 15 Jahren mit dem Verein Treffpunkt die Einrichtung initiierte und durch Sponsorensuche erst möglich machte. Thomas Feuereisel, langjähriger Leiter des Hauses, bietet dienstags noch immer eine Sport-AG in der benachbarten Sporthalle an.

 Sabrina Brede ist zurzeit mit der halben Stelle ganz zufrieden. „Morgens besuche ich in Kiel an der Fachhochschule Vorlesungen in Kindheitspädagogik/Sozialpädagogik.“ Anschließend wird Nina abgeholt und dann geht’s ins Jugendhaus. Eine optimale Verbindung von Familie und Beruf, wie sie findet.

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