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Feuerwehren hatten viel zu tun

Brände im Kreisgebiet Feuerwehren hatten viel zu tun

Mehrere Brände hielten am Wochenende die Feuerwehren in Atem. In Bornhöved erlitten vier, in Trappenkamp zwei Menschen Rauchgasvergiftungen nach Küchenbränden, bei Berlin brannte ein Feld.

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Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Bornhöved wurden vier Menschen verletzt.

Quelle: Dirk Ehlers

Bornhöved/Trappenkamp/Seedorf. Vier Bewohner eines Einfamilienhauses in der Straße Achtern Diek in Bornhöved wurden in der Nacht zu Sonntag verletzt. Wie die Polizei berichtete, brach das Feuer im Obergeschoss in der Küche aus. Die Feuerwehr Bornhöved meldete nach Angaben ihres stellvertretenden Wehrführers Volker Kelling „Feuer groß“ und rückte mit den Kameraden aus Trappenkamp, Gönnebek, Tarbek, Schmalensee und Tensfeld aus. „Um 1.07 Uhr waren wir vor Ort, allerdings waren die Bewohner zu der Zeit alle schon draußen“, berichtete Kelling.

In Trappenkamp brannte am Sonntag Mittag die Küche einer Wohnung im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses am Berliner Ring 9c aus. Dass bei dem Feuer nicht noch mehr passiert ist, verdanken die Bewohner nach Angaben von Dirk Mierau, stellvertretender Wehrführer der Trappenkamper Wehr, ihrem „wirklich vorbildlichen Verhalten“, wie er betonte: „Als wir um 12.12 Uhr alarmiert wurden und kurz darauf eintrafen, waren schon alle Bewohner der sechs Wohnungen in dem Haus draußen“, berichtete er. Auch seien in der Brandwohnung alle Türen geschlossen gewesen, so dass das Feuer keinen weiteren Schaden anrichten konnte.

Mit 80 Einsatzkräften waren mehrere Feuerwehren am Sonnabend Nachmittag damit beschäftigt, ein Feuer auf einem Feld mit Wintergerste bei Berlin zu löschen. „Rund zwei Hektar sind verbrannt“, berichtete Claus Taube, Wehrführer der Feuerwehr Wensin-Garbek. Um 13.32 Uhr wurden die Wehren aus Berlin und weiteren Umlandgemeinden alarmiert. Mit Wasser und Feuerpatschen löschten die Kameraden das Feuer in etwa einer Stunde. Über Sachschäden und Brandursachen konnten in allen drei Fällen noch keine Angaben gemacht werden.

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Ein Artikel von
Andrea Hartmann
Segeberger Zeitung

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