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Lob für 300 Nachwuchsretter

Wahlstedt Lob für 300 Nachwuchsretter

Im Wahlstedter Industriegebiet wurde eine große Einsatzübung der Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Kreis Segeberg inszeniert. 340 Jugendliche und Ausbilder sowie 38 Fahrzeuge waren im Einsatz. Hinterher gab es viel Lob für den Retternachwuchs.

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Bei der Übung der Kreisjugendfeuerwehren im Wahlstedter Industriegebiet wurden realistisch geschminkte „Verletzte“ gerettet.

Quelle: harald becker

Wahlstedt. 18 Jugendfeuerwehren sowie die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) aus Wahlstedt und das Jugendrotkreuz nahmen teil. Das spektakuläre Szenario hatte federführend der Wahlstedter Wehrführer Jörg Neubauer entworfen.

 Nachgestellt wurden ein Brand in einer Lagerhalle mit angrenzenden Gebäuden und Personensuchen. Austragungsort waren die Gelände der Firmen Ardagh Glass GmbH und Simpex-Objekt. Die Situation sah täuschend echt aus. Aus der Lagerhalle traten schwarze Rauchschwaden aus, Explosionen waren zu hören. Als zusätzliche Erschwernis für die jungen Feuerwehrleute und technischen Helfer wurde unterstellt, dass sechs Menschen vermisst würden. Ein Opfer lag unter einem Container.

 Den Beginn der Übung unter den Augen von Landrat Jan Peter Schröder, Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse und der Führung des Kreisfeuerwehrverbandes mit Kreiswehrführer Holger Gebauer war von Sirenengeheul als Alarmierung eingeleitet worden.

 „Durch eine Nebelmaschine wurde das Brandobjekt mit ungiftigem Disconebel verraucht, um ein realitätsnahes Einsatzspektrum zu simulieren“, erklärte Wehrführer Neubauer. Der Verkehr auf den Straßen rund um das Gelände musste kurzzeitig eingeschränkt werden, um die umfangreichen Löscharbeiten und die Menschenrettung gefahrlos zu ermöglichen. Der Löschangriff lief optimal, freuten sich die erwachsenen Beobachter. „Uns war wichtig, dass jeder aus den Löschgruppen mal mit der Spritze löschen durfte. Die Jugendfeuerwehren waren sehr motiviert bei der Sache“, lobte Kreisjugendfeuerwehrwart Sebastian Sahling. Die Koordination am Einsatzort übernahm die Führungsgruppe der Feuerwehr Rickling. Sie war dafür mit einem Einsatzleitwagen zum Einsatzort gekommen.

 Das Jugendrotkreuz übernahm auf einer provisorisch eingerichteten Sammelstelle die Betreuung und Versorgung der angeblich Verletzten.

 „Die Aufgaben der Menschenrettung und die Außen- und Innenangriffe auf die Brandobjekte gelangen prima. Das spiegelt auch den hohen Ausbildungsstand wider“, sagte Sahling. „Ich habe keine negative Rückmeldung bekommen.“ Die Übung sei weitgehend reibungslos abgelaufen.

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