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Neue Pläne für Polizeiwache

Bad Bramstedt Neue Pläne für Polizeiwache

Seit anderthalb Jahren ruhen die Bauarbeiten auf dem Gelände an der Altonaer Straße, Ecke Bleeck, wo einst das Autohaus Opel Harm stand. Nun kommt Bewegung in das Projekt. Ein Privatinvestor aus Kaltenkirchen plant den Bau eines Geschäftshauses, in das die Polizeistation Bad Bramstedt einziehen will.

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Das geplante Polizeigebäude an der Ecke Altonaer Straße/Bleeck in einer Computersimulation von der Esso-Tankstelle aus betrachtet.

Quelle: Privat

Bad Bramstedt. Im Planungsausschuss stieß das Vorhaben auf Wohlwollen. Nach den ursprünglichen Plänen sollte an der Ecke ein Geschäftshaus entstehen, in dem im Parterre ein Restaurant und Läden geplant waren. Rückwärtig zur Hudau hin will der Investor sein eigenes luxuriöses Wohnhaus errichten. Mit den Bauarbeiten war bereits begonnen worden, doch dann wurden sie vor gut anderthalb Jahren wieder eingestellt. Grund war offenbar der Wunsch der Polizei, in zentrale Lage am Bleeck zu ziehen. Die Gebäude am Sommerland stammt aus den 1950er Jahren. Es ist zu klein und entspricht auch mit der Raumaufteilung nicht mehr den Anforderungen der Ordnungshüter. Es ist nur gemietet.

 Das Gebäude am Bleeck wurde gegenüber dem Ursprungsentwurf komplett umgeplant. Anstatt Restaurant und Geschäfte soll das Parterre nun von der Polizei genutzt werden. Darüber sind Wohnungen und Büros geplant. Auch eine Tiefgarage wird das Gebäude haben. Die Polizei wird außerdem zwei Stellplätze vor dem Gebäude für ihre Einsatzfahrzeuge bekommen. Denn um schnell einsatzbereit zu sein, dürfen sie nicht in der Tiefgarage stehen. Äußerlich wird es ein schlichter Flachdachbau mit Grasdach. Der entspricht nach Angaben von Bauamtsleiter Udo Reinbacher in weiten Teilen aber der städtischen Gestaltungssatzung, die unter anderem Fassadenmaterialien und Fensterformen vorschreibt. Die Gebäudehöhe wurde in etwa der der gegenüberliegenden Raiffeisenbank und dem Burger-King-Haus angepasst.

 Reinbacher rechnet damit, dass der Bauantrag im Oktober gestellt wird. Mit dem Bau könnte dann noch in diesem Jahr begonnen werden, vorausgesetzt, das Wetter lässt es zu. Eine erneute Änderung des Bebauungsplanes sei nicht erforderlich, weil der neue Gebäudekomplex in seinen Ausmaßen nicht von den alten Plänen abweiche, sagte Reinbacher. Im Planungsausschuss stimmte nur Volker Wrage (CDU) gegen das Projekt. Er hätte lieber ein schräges Dach gehabt. Jonas Schröder-Doms (SPD) lobte das Vorhaben dagegen: „Es wertet den Bleeck auf und die Polizei ist dort sehr gut platziert.“

 Noch einmal umgeplant hat der Investor auch sein privates Wohnhaus an der Hudau. Auch hier dominieren nun Flachdächer in unterschiedlichen Höhen. Es wird mit einem Zwischenbau an das vordere Gebäude angeschlossen.

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