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Gemeinde stimmt für Anlagen

Windkraft in Bühnsdorf Gemeinde stimmt für Anlagen

Auf einem 61 Meter hohen Hügel im Osten des Ortes im Bereich Söhren dürfen die Stadtwerke Lübeck zwei Windkraftanlagen errichten. Mit Masten und Rotorblättern werden sie eine Höhe von 150 Metern erreichen. Die Gemeindevertreter gaben während ihrer Sitzung im Feuerwehrhaus grünes Licht für einen städtebaulichen Vertrag.

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Bürgermeisterin Marlis Pielburg erwartet anfangs keine großen Steuereinnahmen aus dem Betrieb der zwei Windkraftanlagen.

Quelle: Archiv

Bühnsdorf. Die Details werden noch gemeinsam mit dem Amt Trave-Land erarbeitet. Bürgermeisterin Marlis Pielburg erhielt von Bühnsdof eine Vollmacht für die Verhandlungen und den Abschluss.

 Bürger und eventuell die Gemeinde werden sich voraussichtlich beteiligen können. Geplant ist, dass 20 Prozent der Gesamtkosten von rund 10 Millionen Euro von privaten Investoren aufgebracht werden. Hierfür würde eine Genossenschaft gegründet. Ein Modell hierfür stellte Joachim Burgemeister vom Genossenschaftsverband in groben Zügen vor. Über die zu erwartende Rendite wurde noch nicht gesprochen.

 Das Baugebiet war vom Land zwar nicht als Windeignungsfläche anerkannt worden; dennoch erteilte das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume (LLUR) jetzt einen Vorbescheid, eine Art Vorgenehmigung. Der endgültige Beschluss des LLUR wird für Anfang 2016 erwartet. Die Masten gelten formal nicht als Neubau, sondern als Ersatz für vier kleine und alte Anlagen andernorts. Sie werden abgerissen. Zwei Standorte liegen im Kreis Segeberg: bei Steinbek (Weede) und Hof Springe (Geschendorf). Die Masten dort sind bereits demontiert.

 Die Gemeinde Bühnsdorf hätte ein Veto gegen den Neubau einlegen können, darauf aber verzichtet. „Die Standorte liegen ja weit draußen“ und stören weiter nicht, sagt Bürgermeisterin Marlis Pielburg. Selbst die wenigen Anlieger dort sähen es positiv. Darunter ist der ehemalige Bürgermeister Manfred Heinrich.

 Große Gewerbesteuereinnahmen aus dem Betrieb der Anlagen erwartet Pielburg anfangs nicht. „Da springt nicht viel ’raus.“ Zu Beginn kann der Bauherr die Investition von den Steuerforderungen absetzen

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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