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Das wünschen sich die Bürger

Trappenkamp Das wünschen sich die Bürger

Ein Kunst- und Kulturzentrum, ein größeres Feuerwehrhaus, ein hauptamtlicher Kulturbeauftragter – die Ideen, die im Bürgersaal an Stellwände gepinnt wurden, hatten es in sich. Bürgermeister Harald Krille hatte zu einer Zukunftswerkstatt eingeladen, und fast 50 Einwohner waren der Einladung gefolgt.

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Traute Musyal diktierte Moderator Anders Fonager die zahlreichen Ideen, die ihre Arbeitsgruppe zur weiteren Entwicklung der Gemeinde hervorgebracht hatte.

Quelle: Detlef Dreessen

Trappenkamp. Vier Stunden lang berieten sie, wie die Gemeinde in den kommenden Jahren entwickelt werden soll. Kultur und Bildung standen dabei besonders im Mittelpunkt, aber auch Sport, Gesundheit, Wirtschaft und die Teilhabe aller Menschen am Leben im Ort.

 Besonders intensiv wurde in fünf Arbeitsgruppen diskutiert, die jeweils eine halbe Stunde lang tagten. Projektmanager Anders Fonger Christensen hatte vor der Veranstaltung mit den Gruppenleitern bereits Stichworte als Ideenanregung erarbeitet. So waren die jeweiligen Stellwände in kurzer Zeit mit Zetteln bespickt, auf denen Ideen niedergeschrieben waren.

 Große Wünsche fanden sich dort wie der lang gehegte Traum von einem Facharztzentrum und ein Ausbau der Waldbühne. Dort könnten auch Konzerte des Schleswig-Holstein Musik Festivals stattfinden, regte ein Teilnehmer an.

 Büchereileiterin Mareile Petersen fand diejenigen Ideen besonders interessant, die sich um das Thema Bildung drehten, etwa die Einrichtung eines Zentrums für E-Learning und der hauptamtlichen Stelle eines Kulturbeauftragten. Hans-Henning Uhde von Reichenbach war als Vorsitzender des TV Trappenkamp interessiert an allem, was mit den Themen Sportstätten und Gesundheit zu tun hatte.

 Nicht nur, dass Senioren und Jugendliche Treffpunkte brauchen und Flüchtlingen geholfen werden muss, sich in Deutschland zurecht zu finden: Auch für alle Neubürger solle eine Willkommenskultur entwickelt werden, wurde angeregt.

 Viele der Vorschläge könnten realisiert werden, sagte Harald Krille am Ende der Veranstaltung. Das Kunst- und Kulturzentrum sei im bisherigen Jugendzentrum und in der Feuerwache am Ostlandplatz vorstellbar. Als neuer Standort für die Feuerwehr käme das ehemalige Ducke-Gelände in Frage. „Da sind ja schon Hallen vorhanden.“

 Im Ortsentwicklungsausschuss wird am Mittwoch, 14. Oktober, ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus weiter beraten, wie die Ideen umgesetzt werden.

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