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Jetzt sprechen die Bad Segeberger

Bürgerentscheid Nelkenweg Jetzt sprechen die Bad Segeberger

In der Kreisstadt dürfen am Sonntag rund 14550 Wahlberechtigte darüber entscheiden, ob ein Investor am Nelkenweg einhundert neue Wohnungen in mehreren Blocks errichten darf. Drei Anwohner haben gegen die Pläne mobil gemacht.

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Jetzt gilt es: Am Sonntag entscheiden die Bad Segeberger darüber, was bautechnisch zukünftig am Nelkenweg erlaubt sein soll - und was nicht.

Quelle: Archiv

Bad Segeberg. Luzian Roth, Karsten Wilkening sowie Gunther von Tluck und Toschonowitz wollen erreichen, dass dort in Zukunft ausschließlich Einzel- und Doppelhäuser gebaut werden dürfen. Die zum Teil erbittert sogar über ganzseitige Annoncen in einem Anzeigenblatt geführte Auseinandersetzung hatte ihren Höhepunkt zunächst vor dem Landgericht in Kiel und anschließend vor dem Schleswiger Oberlandesgericht erlebt. Die IMR Consulting & Real Estate Management GmbH scheiterte am Ende auch in der Berufung mit dem Vorhaben, gegen die drei Verantwortlichen des Bürgerbegehrens eine einstweilige Verfügung zu erwirken. In der Sache ging es um vermeintliche Falschaussagen in einem von den drei Initiatoren verantworteten Werbeflyer.

Auch die Kommunalpolitik ist bis zuletzt gespalten: Während CDU und SPD das vom Investor mit der Zeit abgespeckte Konzept grundsätzlich für einen guten Kompromiss halten, was auch die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Dieter Schönfeld an der Spitze so sieht, stellen Wählergemeinschaft BBS und Grüne sich eher auf die Seite der Kritiker, die das Projekt an dieser Stelle als deutlich überdimensioniert empfinden – nicht zuletzt wegen einer aus ihrer Sicht unzureichenden Verkehrsplanung.

Ausgezählt werden am Sonntagabend nach Schließung der Wahllokale (18 Uhr) zunächst die Stimmzettel der zeitgleich stattfindenden Bundestagswahl. Erst danach ist der Bürgerentscheid an der Reihe. Es kann also spät werden, bis das Endergebnis fest steht. Daran sind dann alle Beteiligten mindestens zwei Jahre lang gebunden.

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