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Alte Hasen und „Greenhorns“

Karl-May-Ensemble im Rathaus begrüßt Alte Hasen und „Greenhorns“

Kaum ist die Bühne der Peter-Maffay-Konzerte abgebaut, geht es für das Ensemble der Karl-May-Spiele auch schon mit den Proben für „Im Tal des Todes“ los. Seit Pfingstmontag arbeitet das Team am neuen Stück – traditionell begrüßte Bürgermeister Dieter Schönfeld alle Beteiligten am Mittwoch im Rathaus.

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Das Ensemble der Bad Segeberger Karl-May-Spiele wurde gestern von Bürgermeister Dieter Schönfeld (links) im Rathaus begrüßt.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. „Mit dem Beginn der Proben beginnt für viele in der Stadt ein neues Lebensgefühl“, sagte Schönfeld, der sich über bekannte Gesichter im Ensemble freute. Jan Sosniok, der zum dritten Mal als Winnetou gegen finstere Schurken kämpfen wird, bekam von ihm ein Sonderlob: „Man kann sagen, Sie haben sich die Herzen im Galopp erobert.“ Eine besondere Freude war es dem Verwaltungschef auch, Barbara Wussow und Ralf Bauer als Gaststars zu begrüßen. Zusammen mit bewährten Akteuren auf und hinter der Bühne gebe es wieder ein hervorragendes Team.

 Zentraler Punkt während der Probenzeit ist Regisseur Norbert Schultze jr., der seit 1996 fast in jedem Jahr die Inszenierung übernommen hat. „Mit Barbara Wussow haben wir einen netten Import aus Österreich, den wir gleich zu einer mexikanischen Señorita gemacht haben“, plauderte Schultze. Ralf Bauer, der gerade im Fernsehen bei der Show „Let’s Dance“ dabei war, wird nun im Staub des Wilden Westens tanzen.

 Das Karl-May-Abenteuer „Im Tal des Todes“ wird erst zum dritten Mal in der Geschichte der Spiele gezeigt; zuletzt stand es 2002 auf dem Spielplan. Drei der diesjährigen Schauspieler schlüpfen sogar in die Rollen, die sie vor 13 Jahren schon einmal verkörpert hatten: Joshy Peters wird wieder der fiese Bergwerksbesitzer „Roulin“ sein, Nicolas König der kriegerische „Häuptling Eiserner Pfeil“ und Vanida Karun die geheimnisvolle „Paloma Nakana“.

 Für inzwischen erfahrene Ensemblemitglieder wie Dirc Simpson („Sam Hawkens“), Fabian Monasterios („Juanito Alfarez“) und Harald Wieczorek („Georg von Adlerhorst“/ „Häuptling Starke Hand“) war die Begrüßung im Rathaus ein bekanntes Ritual, genauso wie der Eintrag ins Buch der Stadt und das Suchen nach der richtigen Größe beim aktuellen Team-T-Shirt der Karl-May-Spiele. Zusammen mit den Neuen im Team, zu denen neben Felix Ströbel („Martin von Adlerhorst“) und Patrick L. Schmitz („Heinz-Egon Winzigmann“ im Stile von Heinz Erhardt) auch die drei Jungs Keno Fakhoury (11), Theo Seegebrecht (9) und Nick Wiese (12) gehören, stellten sich alle für das jährliche Gruppenfoto auf. Die drei Schüler teilen sich die Rolle von Old Firehands Sohn „Harry“, denn Kinder dürfen jeweils nur wenige Stunden an Bühne oder Filmset beschäftigt sein.

 Einige derjenigen, die hinter den Kulissen wirken, sind auch schon seit vielen Jahren mit dabei: Produktionsleiter Stefan Tietgen und Autor Michael Stamp, der erneut für eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, Romantik und Komik sorgt, fanden sich ebenfalls für die Aufnahme ein. Regisseur Schultze erinnerte daran, dass noch viele andere am Gelingen des Stücks beteiligt sind, zum Beispiel Bühnenbildner Andreas Freichels und die Kostümschneidererei. Gut 200 Menschen sind insgesamt an der Produktion beteiligt.

 Jetzt heißt es für alle, gemeinsam auf das Ziel hinzuarbeiten – am Premierentag, dem 27. Juni, muss jede Geste, jede Textzeile und jeder technische Effekt sitzen. Bürgermeister Schönfeld hofft aber, dass die Schauspieler spätestens an den spielfreien Tagen im Sommer „auch Zeit und Muße haben, Bad Segeberg und die Umgebung zu erkunden und hier zu entspannen.“

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Karl-May-Spiele
Foto: Schauspieler Ralf Bauer alias „Old Firehand“ hat in der neuen Inszenierung gleich drei Bühnen-Söhne: Nick Wiese (12, von links) aus Bordesholm, Theo Seegebrecht (9) aus Hamburg und Keno Fakhoury (11) aus Fahrenkrug.

Bei den Karl-May-Spielen sind in diesem Jahr auch drei Kinder mit dabei – sie teilen sich im neuen Abenteuer „Im Tal des Todes“ die Rolle des „Harry“. Er ist der Sohn des Westmanns „Old Firehand“.

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