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Baustelle: Die ersten Staus

Bundesstraße 206 Baustelle: Die ersten Staus

Manch Autofahrer rieb sich am Montag verwundert die Augen: Groß war der Beginn der zweimonatigen Bauarbeiten auf der B 206 angekündigt worden. Doch nur auf einem der beiden Teilstrecken begann die Straßensanierung.

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Freie Fahrt statt Baustelle: Statt am Montag soll heute die Sanierung der B206 am Barker Einschnitt und in Wittenborn beginnen.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Am Flugplatz Hartenholm hatte die Firma Kemna Bau Andreae aus Lübeck ihre Fahrzeuge im Einsatz. Am Barker Einschnitt bei Wittenborn in Höhe des ehemaligen Standortübungsplatzes und heutigen Naturschutzgebietes Wittenborner Heide gab es aber wider Erwarten noch freie Fahrt. „Aus technischen Gründen“ sei dort noch nicht begonnen worden, sagt Kemna-Bauleiterin Cornelia Homann. Heute werde am Barker Einschnitt aber die Baustelle eingerichtet und mit den Straßenarbeiten am Mittwoch losgelegt.

 Auf der weiträumig angelegten Umleitungsstrecke über Hartenholm, Todesfelde, Fredesdorf, Heiderfeld und Leezen staute sich morgens zeitweise der Verkehr. Besonders Todesfelde, wo Autofahrer abbiegen müssen, erwies sich offenbar als Nadelöhr. Und in Hartenholm sorgte sich manch anliegender Hausbesitzer wegen des verstärkten Lkw-Verkehrs um die Statik seines Gebäudes.

 Für 1,45 Millionen Euro lässt der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr die B 206 reparieren. Rund drei Wochen werden die Arbeiten an der Bundesstraße am Flugplatz Hartenholm dauern. Sogar bis Ende September ziehen sie sich bei Wittenborn hin. Der Flugplatz, die Orte Bockhorn und Schafhaus sowie das Industriegebiet Wittenborn bleiben über kleinere Umleitungen stets erreichbar. Darauf weist mit einem eigenen Hinweisschild in Hartenholm auch ein Kfz-Betrieb aus Bockhorn hin.

 Nach der Sanierung dürfte auch die gesonderte Tempobegrenzung in Höhe des Parkplatzes an den Hartenholmer Tannen aufgehoben werden. Dort gilt wegen unebener Fahrbahn derzeit ein Limit von 80 km/h. Ohne Straßenschäden läge die Höchstgeschwindigkeit bei für Bundesstraßen üblichen 100 km/h. Für Michael Krüger, Leiter der Kreisverkehrsaufsicht, liegt das nahe. „Grundsätzlich gilt, dass Geschwindigkeitsreduzierungen, die aufgrund von Fahrbahnschäden angeordnet werden, nach Beseitigung der Schäden wieder aufgehoben werden und somit die ursprüngliche Geschwindigkeit wieder gilt.“ ger

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Gerrit Sponholz
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