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„Wirrwarr“ für Anlieger

Bundesstraße 206 „Wirrwarr“ für Anlieger

Firmenbetreiber an der Bundesstraße 206 sind sauer. Sie fühlen sich und die Bürger nicht oder schlecht informiert. Mehrere Baustellen auf der B 206 zwischen Bad Segeberg und Bad Bramstedt werden den Straßenverkehr ab Montag, 1. August, bis Ende September beeinträchtigen.

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Weiträumig umfahren werden soll ab Montag die B206 bei Hartenholm und Wittenborn wegen der großen Straßensanierung.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Frank Buhs vom Wildpark Eekholt erfuhr erst durch einen Anruf der SZ davon, dass die Zufahrt von der B 206 für rund zwei Wochen geschlossen wird. Sein Park ist dann nur noch über Bimöhlen und Heidmühlen erreichbar.

 Al Mansouri und Ehefrau Silke Gätjens von der Kfz-Werkstatt in Bockhorn an der B 206 ärgern sich, weil Bürgern nicht mitgeteilt würde, dass Bockhorn weiter erreichbar sei. Auf die Zufahrt zu Bockhorn über Hartenholm oder Heidmühlen würde der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) nicht hinweisen. „Das ist ein Wirrwarr, keiner blickt mehr durch. Ich werde jetzt selbst Hinweisschilder für die Strecke zu meinem Betrieb aufstellen“, sagt Al Mansouri. Der LBV betont, es habe für Beteiligte und Ämter Bauvorbesprechungen gegeben.

 Teilstrecken beim Flugplatz Hartenholm und zwischen Barker Einschnitt, Wittenborn und Rotenhahn werden saniert, teilte der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr mit. Anliegergrundstücke, das Industriegebiet Wittenborn und der Flugplatz Hartenholm bleiben weitgehend erreichbar.

 Eine weiträumige Umleitung führt über die Landesstraße 167 (Fuhlenrüer Straße), Hartenholm, Todesfelde, Fredesdorf, Heiderfeld und Leezen zur B432 nach Bad Segeberg, beziehungsweise in umgekehrter Richtung.

 Bei Hartenholm wird ab Montag, 1. August, zunächst ein Abschnitt zwischen der Zufahrt Parkplatz des Flugplatzes Hartenholm und dem östlich gelegenen Wald Hartenholmer Tannen gesperrt und saniert. Damit ist auch keine Abfahrt auf die Kreisstraße 88, den Weider Weg, in Richtung Wildpark Eekholt möglich. Der Flugplatz kann von Westen aus Richtung Bad Bramstedt angefahren werden.

 Diese Baustelle endet am Donnerstag, 11. August, wird am selben Tag aber von einer anderen abgelöst: Sie wechselt auf die westliche Seite des Flugplatzes und reicht von der Abzweigung zur Landesstraße 167 (Fuhlenrüer Weg in Richtung Hartenholm) bis zum Parkplatz des Flugplatzes. Der ist dann von östlicher Seite zu erreichen. Die Bauarbeiten sind am Freitag, 19. August, erledigt.

 Bei Wittenborn ziehen sich die Bauarbeiten zwei Monate lang hin. Nur Linienbusse, für die eigens eine Ampelschaltung eingerichtet wird, dürfen die Baustellen passieren. Für andere Verkehrsteilnehmer ist das verboten.

 Begonnen wird am Montag, 1. August: Von einem Punkt 200 Meter westlich des Barker Einschnitts über die Einmündung der Landesstraße 78 (Richtung Bark/Todesfelde) bis zur Einmündung Industriestraße Wittenborn. Die Zufahrt zum Industriegebiet Wittenborn ist von Osten aus Richtung Bad Segeberg möglich. Am Montag, 22. August, soll die B 206 dort saniert sein.

 Am selben Tag beginnt die Arbeit auf dem nächsten Abschnitt von der Industriestraße Wittenborn bis zur Abfahrt nach Wahlstedt (Kreisstraße 73). Sie läuft bis Montag, 12. September. Die Betriebe an der Industriestraße Wittenborn sind aus Richtung Bad Bramstedt erreichbar.

 Von Montag, 12. September, bis Freitag, 30. September, wird die letzte Teilstrecke saniert. Sie reicht von der Abfahrt nach Wahlstedt (K 73) in Wittenborn bis zur Kreuzung in Rotenhahn, wo die Kreissstraße 47 in zwei Richtungen nach Fahrenkrug und nach Högersdorf abzweigt.

 Während der letzten Bauwoche von Montag, 26. September, bis Freitag, 30. September, sind an allen Teilabschnitten Restarbeiten zu erledigen, teilte der Landesbetrieb mit. Er bat um Verständnis für die Arbeiten. Für Anlieger sollen ihre Grundstücke stets erreichbar sein, mit Ausnahme während der Asphaltierung. Wann sie stattfindet, wird vorab mit Handzetteln bekannt gegeben.

 Mit den Bauarbeiten hat der Landesbetrieb die Firma Kemna Bau Andreae aus Lübeck beauftragt. Die Kosten betragen 1,45 Millionen Euro.

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