18 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Partei feiert 70. Jubiläum

CDU Bad Bramstedt Partei feiert 70. Jubiläum

Wie vielerorts wurde auch in Bad Bramstedt im Jahr 1946 ein CDU-Ortsverband gegründet. Mit zahlreichen Gästen sowie Mitgliedern des Ortsverbandes wurde die Gründung, die sich nun zum 70. Mal jährt, am Sonnabend im Restaurant Kaisersaal gefeiert.

Voriger Artikel
Interesse an Einbruchsschutz
Nächster Artikel
Alles wieder weggetaut

Feierten ihre Partei: Reimer Böge (Europaabgeordneter), Ingbert Liebing (Landesvorsitzender), Claus Bornhöft (ehemaliger Ortsvorsitzender), Annegret Mißfeldt (Ortsvorsitzende) und Gero Storjohann (Mitglied des Bundestages, von links).

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Bad Bramstedt. Als Ehrengast begrüßte die Ortsvorsitzende und Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt den CDU-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2017, Ingbert Liebing. Ebenfalls vertreten waren alle in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien.

 Liebing bedankte sich bei dem Ortsverband für die Leistungen, die er in der Vergangenheit gebracht hatte. „Es ist schon etwas Besonderes gewesen, dass Bürger nach den Grauen des Krieges den Aufbaugedanken verfolgten und Verantwortung für die Gesellschaft übernahmen“, blickte Liebing zurück. „Die CDU hat schon damals prägend mitgewirkt.“ Als ein Beispiel nannte er die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Später habe die Partei die Einheit der beiden deutschen Staaten vollendet.

 „Heute spiegelt sich unser Wertegerüst in den tagesaktuellen Problemen wieder - auch in der Flüchtlingspolitik“, betonte der Landesvorsitzende. Als Stichworte nannte er die Anpassung der Flüchtlinge an deutsches Recht und deutsche Gesellschaft, aber auch die größer werdenden Aufgaben der Polizei. „Polizeistationen in der Fläche zu schließen ist in Hinblick auf die Verantwortung für die Sicherheit der Menschen nicht richtig“, ist Liebing überzeugt. Doch trotz aller Probleme könne man optimistisch in die Zukunft schauen: „Noch nie ging es uns so gut wie heute, die Auftragsbücher sind voll und die Haushalte weisen Überschüsse auf“, argumentierte er.

 Ortsvorsitzende Annegret Mißfeldt nannte ihre Partei, in der Handwerker und Beamte ebenso Mitglieder seien wie Schüler, Auszubildende und Rentner, vielfältig und lebendig: „Es ist ein gutes Gefühl, mit diesen engagierten Bürgerinnen und Bürgern das Beste für unsere Stadt zu suchen. Es ist nicht immer leicht, aber zaghafte Schritte führen in die richtige Richtung.“

 Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach (FDP) betonte, dass es trotz unterschiedlicher Auffassungen in Bad Bramstedt immer wieder gelungen sei, auch unpopuläre Maßnahmen gemeinsam durchzusetzen und verwies auf die sachliche Zusammenarbeit zwischen allen Parteien. „Das Ehrenamt muss den Spagat zwischen kritischen Fragen zu Hause und diesen Entscheidungen tragen“, sagte Kütbach. Die CDU habe in der Vergangenheit auch die Größe besessen, Irrwege zu korrigieren, lobte er den Ortsverband.

 Der langjährige Vorsitzende des Ortsverbandes, Claus Bornhöft, nannte als Erfolge seiner Partei den Bau von Schulen und Sporthallen, den jahrelangen Kampf für die Umgehungsstraße sowie die Ansiedlung der Schön-Kliniken unter der Ägide des früheren Bürgermeisters Udo Gandecke (CDU). Nicht erfolgreich seien die Bemühungen der Bad Bramstedter CDU für den Bau eines Flughafens in Kaltenkirchen verlaufen, blickte Bornhöft zurück.

 Er erinnerte daran, dass die CDU 1974 elf von neunzehn Stadtverordneten stellte und in Spitzenzeiten 240 Mitglieder zählte. Derzeit gehören knapp 130 Mitglieder dem Ortsverein an. In der Stadtverordnetenversammlung stellt die Partei 10 von 25 Abgeordneten und hat damit ihre jahrelange absolute Mehrheit verloren.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Events: Segeberg

Veranstaltungen in
Segeberg. Aktuelle
Termine, News, Infos

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3