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Storjohann legte nochmal zu

CDU-Kreisverband Segeberg Storjohann legte nochmal zu

Neu formiert wurde der 21-köpfige Segeberger CDU-Kreisvorstand. Weiterhin an der Spitze steht der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann aus Seth, der beim Kreisparteitag im Bürgerhaus in Henstedt-Ulzburg mit 93,5 Prozent der Stimmen ein eindeutiges Ergebnis erzielte.

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Erster Gratulant zur Wiederwahl von Gero Storjohann (links) als CDU-Kreisvorsitzender war Ingbert Liebing, Spitzenkandidat der Christdemokraten für die Landtagswahl im kommenden Jahr.

Quelle: Harald Becker

Kreis Segeberg. CDU-Landesvorsitzender Ingbert Liebing, Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl im kommenden Frühjahr, schaltete in seiner Rede vor rund 140 Mitglieder auf Wahlkampfmodus.

 Die Kritik einzelner CDU-Mitglieder, die im Zusammenhang mit den Kandidatenaufstellungen für die Bundestags- und Landtagswahlen aufgekommen war, war offensichtlich nicht mehr als ein „Sturm im Wasserglas“, denn Storjohann wurde unangefochten als Vorsitzender der Kreis-CDU bestätigt. Er erhielt 130 Ja- und 9 Nein-Stimmen. Damit erzielte Storjohann, seit 1997 Kreisvorsitzender, ein noch besseres Ergebnis als bei seiner Wahl vor zwei Jahren mit 91 Prozent.

 Ingbert Liebing warf Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) Illusionen bei der Integration der Flüchtlinge vor: „Die Regierung hat diese Herausforderungen noch nicht verstanden. Die Flüchtlinge müssen sich an unser Recht, Sitten und Gebräuche halten, nicht umgekehrt.“ Außerdem forderte er die konsequente Umsetzung bei der Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern. Sorgen macht sich Liebing über die wirtschaftliche Entwicklung: „Die Unternehmensgründungen gehen zurück. Und bei der Verkehrsentwicklung ist es peinlich, was sich die jetzige Regierung sich leistet.“ Schleswig-Holstein könne weder beim A20-Weiterbau noch bei der Fehmarnbelt-Querung baureife Projekte vorweisen. „Von den zwei Milliarden Euro vom Bund für den Straßenbau hat Schleswig-Holstein deswegen keinen Euro abbekommen“, sagte der CDU-Spitzenkandidat. Die Wirtschaft bleibt seiner Meinung nach auf der Strecke: „Es muss besser und schneller investiert werden. Wir werden das Ruder herumreißen. Schleswig-Holstein kann mehr.“

 In der Bildungspolitik will Ingbert Liebing keine ideologischen Grabenkämpfe: „Mir geht es um Inhalt, Qualität und Leistung. Ich gebe eine Garantie, dass nach fünf Jahren Regierungszeit es keine Unterrichtsausfälle mehr gibt.“

 Nach einer Minute Beifall für die Rede ging es zum Wahlmarathon für den neuen CDU-Kreisvorstands über. Zu Stellvertretern des wiedergewählten Vorsitzenden Storjohann wurden Kurt Barkowsky (Kaltenkirchen), Dr. Axel Bernstein (Wahlstedt), Ursula Michalak (Bad Segeberg), Ole-Christopher Plambeck (Henstedt-Ulzburg) und Katja Rathje-Hoffmann (Nahe) gewählt. Neuer Schatzmeister ist Jörg Wrage (Groß Kummerfeld). Carsten Nissen (Seth) bleibt Schriftführer. In das neu geschaffene Amt des Mitgliederbeauftragen wurde Sönke Ehlers (Bornhöved) gewählt. Nicht mehr zur Wahl hatten sich Hauke von Essen (bisher stellvertretender Vorsitzender) und Sven Boysen (Schatzmeister) gestellt.

 Als Beisitzer setzten sich durch: Elisabeth von Bressensdorf (Henstedt-Ulzburg), Dieter Glage (Boostedt), Thomas Kurz (Kaltenkirchen), Christoph J. Lauff (Bad Bramstedt), Doris Pleß (Sülfeld), Ruth Weidler (Norderstedt), Carsten Wittern (Todesfelde), Ira Rheker (Wiemersdorf) und Hans Christian Westphal (Rickling). Torben Peter (Wiemersdorf) und Leo Schäfer (Henstedt-Ulzburg) erhielten nicht genug Stimmen.

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