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Fraktionschef lobt Bürgermeister

CDU in Kaltenkirchen Fraktionschef lobt Bürgermeister

Vor gut zweieinhalb Jahren waren Kommunalwahlen, aus denen die CDU als stärkste politische Kraft hervorging. Die Halbzeit der Wahlperiode nahm der christdemokratische Fraktionschef Kurt Barkowsky zum Anlass, eine Zwischenbilanz zu ziehen - mit viel Lob für den Bürgermeister.

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Kaltenkirchens CDU-Fraktionsvorsitzender Kurt Barkowsky zog eine Halbzeitbilanz.

Quelle: Privat

Kaltenkirchen. „Wir werben schon heute darum, dass Bürgermeister Hanno Krause weitere sechs Jahre Verwaltungschef bei uns bleibt“, sagt Barkowsky. Zwar läuft die Amtszeit des CDU-Mannes erst Ende 2017 aus, aber Barkowsky ließ keinen Zweifel daran, dass Krause auch bei der kommenden Wahl der Kandidat der CDU sein werde.Der CDU-Fraktionschef betonte, dass man glücklich sei, Krause bei der Bürgermeisterwahl im Herbst 2011 ins Rennen geschickt zu haben. „Nach einem Jahr Einarbeitungszeit konnte man ab 2013 schon eine sehr positive Entwicklung Kaltenkirchens feststellen.“ Die Stadt sei unter seiner Führung zu einem Leuchtturm im Kreis Segeberg geworden.

 Barkowsky nannte auch den Grund, warum er sich als Fraktionsvorsitzender schon so frühzeitig auf eine Festlegung in der Bürgermeisterfrage entschieden habe. Die CDU und der Verwaltungschef seien in Sachfragen durchaus schon mal unterschiedlicher Meinung. Das ändere aber nichts daran, dass Krauses Arbeit hervorragend sei. Mit dem jetzigen Votum wolle man ihm den Rücken stärken und ihm zeigen, dass die CDU hinter ihm und seiner Arbeit stehe.

 Dazu gehöre auch die Führung der Verwaltung, die höchst effektiv arbeite. Durch Umbesetzung und Neueinstellung von Führungspersonal in Absprache mit der Stadtvertretung habe man motivierte Teams bilden können. Die CDU werde auch künftig einer Anhebung des Personals zustimmen, weil die Stadt – und damit auch die Aufgaben der Verwaltung – stetig wachsen würden.

 Barkowsky freute sich, dass schon zahlreiche Punkte aus dem letzten Wahlprogramm seiner Partei umgesetzt werden konnten. „Nachdem unsere Idee eines gemeinsamen Beratungszentrums am Flottkamp verwirklicht wurde, haben wir es jetzt geschafft, die Mittel für den Beratungsbetrieb für drei Jahre im Haushalt festschreiben zu können.“ Auch den Neubau der Feuerwache habe seine Fraktion unterstützt. Nun freue man sich auf die Eröffnung im Herbst.

 Die Ausweisung von Gewerbeflächen und deren Vermarktung laufe prima. „Und wir sind zufrieden, dass die Stadtvertretung dem Bau von 1000 neuen Wohnungen zugestimmt hat.“ Und hier möchte die CDU noch einmal nachlegen und spricht sich für ein neues Projekt an der Süderstraße aus. Die dort entstehenden Wohnungen sollten zu 50 Prozent geförderter Wohnraum sein, also preislich auch für Leute mit geringerem Einkommen erschwinglich. Mit solchen Programmen hatten sich die Christdemokraten in der Vergangenheit immer sehr schwer getan.

 Nicht mit sich reden lassen wird die CDU dagegen beim von SPD, Wählergemeinschaft Pro Kaki und FDP geplanten Umbau der Holstenstraße in eine sogenannte Straße für Alle. „Viel zu teuer“, meint Barkowsky mit Blick auf die dafür veranschlagten über zwei Millionen Euro. Statt dessen sollte lieber der Radensweg ausgebaut und im Stadtkern mehr Fuß- und Radwege mit barrierefreien Übergängen versehen werden. Und in den Kreuzungsbereichen sollten die Übergänge mit farbigen Markierungen gestaltet werden. Außerdem sollte es ein Konzept für eine neue Straßenbeleuchtung geben.

 Barkowsky ging auch auf die Zusammenarbeit in der Stadtvertretung ein. Pro Kaki sei ein verlässlicherer Gesprächspartner als die SPD, mit der man aber mehr Gemeinsamkeiten habe, was zum Beispiel die Entwicklung von Bebauungsplänen betreffe. Die FDP habe wohl noch immer nicht verwunden, dass sie nicht mehr Zünglein an der Waage sei und kaum noch Einfluss habe. Das würde sich dann häufig leider in unerfreulichen Angriffen auf die CDU zeigen.

 Der einzige Stadtvertreter der Linken würde sich leider nicht an den wichtigen Ausschusssitzungen beteiligen. Wenn er dort präsenter wäre, „kann er sich viele unsinnige Vorstöße in der Stadtvertretung sparen“.

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