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Welch ein Andrang!

Cola-Truck in Kaltenkirchen Welch ein Andrang!

Andrea Ben Youssef, Sprecherin des Ringes für Handel, Handwerk und Industrie, war noch am Montag völlig überwältigt. „Wir sind einfach nur glücklich“, sagte sie, nachdem am Vortag zum Schluss der Kaltenkirchener Weihnachtsmarktes der Coca-Cola-Truck Tausende Neugrierige in die Innenstadt gelockt hatte.

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Massenweise strömten die Besucher in die Kaltenkirchener Innenstadt, um den Coca-Cola-Truck live zu erleben.

Quelle: Isabelle Pantel

Kaltenkirchen. Der Weihnachtsmarkt im Stadtzentrum war bereits am Freitag und Sonnabend ein großer Erfolg. Aber das wurde am letzten Veranstaltungstag noch einmal in den Schatten gestellt. Das Coca-Cola-Programm lockte rund 10000 Menschen nach Kaltenkirchen – sogar aus anderen Bundesländern. Der Ansturm war derart enorm, dass Standbetreibern die Grillware ausging.

 Der Ring für Handel, Handwerk und Industrie hatte sich lange darum bemüht, einen Coca-Cola-Truck nach Kaltenkirchen zu holen. Nun wurde die Wartezeit belohnt, denn derart belebt war die Innenstadt seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr.

 Das Programm begann am Nachmittag. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich eine Besucherschlange, die den ganzen, 16,50 Meter langen Truck, entlang reichte – und noch weiter ging. Dicht gedrängt warteten vor allem Familien mit Kindern darauf, nacheinander in den riesigen Lkw gelassen zu werden. Denn drinnen lockte ein Fototermin mit dem Weihnachtsmann. Um die Wartezeit erträglich zu halten, musste alles zack zack gehen. Ein insgesamt 16-köpfiger Mitarbeiterstab sorgte für den reibungslosen Ablauf.

 Manuela Jarling aus Kaltenkirchen gehörte zu den Glücklichen, die am Fotoshooting teilnehmen durften. Zusammen mit ihren beiden Töchtern, einem Nachbarskind und Santa Claus ging sie aufs Bild. Den Sofortausdruck bekam sie gleich überreicht. „Wir sind extra wegen des Trucks zum Weihnachtsmarkt gekommen“, sagte Manuela Jarling.

 Vor der Front des 450 PS starken Lastwagens war eine sogenannte Selfie-Bühne aufgebaut worden. Auch wer darauf wollte, um ein Foto von sich selbst und dem Truck zu schießen, musste ein Weilchen warten. Lena-Marie Schischkoff und Connor Titz wählten daher die einfache Variante und stellten sich fürs Selfie einfach direkt vor die Kühlerhaube. Das Paar war auf der Durchreise von Kiel in den Kreis Pinneberg spontan in Richtung Kaltenkirchen abgebogen, um den Truck zu erleben.

 In einem kleinen Zelt hatten Kinder die Möglichkeit, den Truck auf Papier auszumalen. Gleich nebenan auf der Bühne lief derweil ein Quiz, in dem Fragen rund um den Lastwagen gestellt wurden. Unter anderem sollte erraten werden, welche Spitzengeschwindigkeit der Truck bei perfekten Straßenverhältnissen erreichen kann. Die richtige Antwort: 130 Stundenkilometer.

 Der Publikumsmagnet von Coca-Cola sorgte auch dafür, dass sich die Standbetreiber an den kleinen Buden über hervorragende Verkaufsergebnisse freuen konnten. Das führte allerdings zu Engpässen bei der Versorgung mit Esswaren. Hella’s Grillimbiss war bereits um 15.30 Uhr ausverkauft und musste schließen. Gegen 17 Uhr drohte das dem nächsten Standbetreiber, der aber noch Würstchen beschaffen konnte. So gelang es ihm, den Verkauf bis 18.30 Uhr aufrecht zu erhalten. Dann ging aber auch dort nichts mehr. Im Laufe des Nachmittags waren nicht einmal mehr gebrannte Mandeln zu erhalten. Alles war ausverkauft. Der Erfolg schlug bis zum Kunsthandwerkermarkt im Rathaus durch, wo in den Auslagen immer größere Lücken entstanden.

 Höhepunkt der Veranstaltung rund um den Truck war gegen 17 Uhr die Ausfahrt. Fünf Kinder durften im Lastwagen eine Fahrt durch Kaltenkirchen unternehmen. Weil der Publikumsandrang auf dem Grünen Markt derart groß war, musste der Truck von Security-Kräften zur Straße begleitet werden. Die Tour führte durch den Funkenberg, wo sich Kaltenkirchens beliebtestes Weihnachtshaus befindet. Dort hupte der Truck mit voller Kraft und spielte Weihnachtsmusik, bis die Bewohner – einige auf Socken – und Nachbarn auf die Straße kamen.

 Die Fahrt dauerte insgesamt 45 Minuten. Unterwegs wurde spontan noch ein weiterer Kaltenkirchener mitgenommen. Er hatte derart enthusiastisch gewinkt, dass ihm Coca-Cola eine Freude bereiten wollte.

 Der Besuch habe nicht nur den Weihnachtsmarkt-Besuchern gefallen, sondern auch Coca-Cola, sagte Ring-Sprecherin Youssef . „Das Team hat uns zugesagt, in zwei Jahren wiederzukommen.“

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