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1500 Kartons mit Kleiderspenden

DRK Bad Segeberg 1500 Kartons mit Kleiderspenden

Die Arbeit der Ehrenamtler ist eine wichtige Säule der Flüchtlingsarbeit. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) dankte einigen Helfern mit einem Frühstücksempfang in Bad Segeberg. Unter anderem wurden seit Ende September 1500 Umzugskartons voller Kleiderspenden gepackt und weitergeleitet.

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Matthias Deerberg, Leiter der DRK-Betreuungsdienst, dankte den freiwilligen Helferinnen und Helfern der Kleiderpackstation Bad Segeberg bei einem Frühstück im Hotel Residence.

Quelle: Privat

Bad Segeberg. Ohne sie würde das System der Flüchtlingshilfe auch in Schleswig-Holstein vermutlich sehr schnell zusammenbrechen: die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Tag für Tag, manchmal auch Nacht für Nacht, bereitstehen, um denen zu helfen, die es auf zum Teil abenteuerlichen Wegen bis hierher geschafft haben.

 Seit Ende September kümmerten sich die Rotkreuzler in der Kleiderpackstation beispielsweise um das Sortieren, Transportieren und Zwischenlagern der zahlreichen Textilspenden in der Kreisstadt, berichtete der Geschäftsführer der DRK-Betreuungsdienste, Matthias Deerberg. Von Anfang an dabei sei der Landfrauenverein Rönnau und Umgebung, der mittlerweile von zahlreichen Helferinnen und Helfern aus dem DRK-Team SH und weiteren Freiwilligen unterstützt wird.

 Ehrenamts-Koordinatorin Martina Ahlers versetzte die Anwesenden mit Zahlen und Fakten in Erstaunen: Das Team habe in dieser relativ kurzen Zeit 1500 XXL-Umzugskartons gefüllt und die darin enthaltene Kleidung vorher nach Größe und Geschlecht sortiert. 500 dieser Kartons seien bereits in der Landesunterkunft für Flüchtlinge in Kellinghusen, die vom DRK betreut wird, an die Menschen verteilt worden. Die verbleibenden Kartons würden derzeit zwischengelagert. „Das ist auch gut so“, erklärte Deerberg, „denn wir werden auch in den Flüchtlingsunterkünften in Glückstadt und Bad Segeberg die Betreuung übernehmen und dort wieder eine Menge Kleidung für die Erstausstattung benötigen.“ In der Kalkbergstadt wird die Einrichtung auf dem Gelände des Levo-Parks entstehen, der früheren Lettow-Vorbeck-Kaserne.

 Deerberg zeigte sich begeistert davon, dass sich so viele Menschen, die bis vor Kurzem noch gar nichts mit dem Roten Kreuz zu tun hatten, gemeinsam mit dem DRK Segeberg nun für eine gute Sache einsetzen. Momentan werde allerdings keine weitere Kleidung benötigt, da die Lagerkapazität an Grenzen stößt. Das könne sich natürlich, je nach Flüchtlingsaufkommen, auch schnell wieder ändern, sagte Deerberg. Dann werde das DRK Segeberg wieder zu Kleiderspenden aufrufen, kündigte der Geschäftsführer an.

 Viel mehr als Bekleidung oder Schuhe würden derzeit ohnehin andere Sachspenden benötigt. In der Flüchtlingsunterkunft Kellinghusen sei beispielsweise ein Fahrradverleih mit Reparaturwerkstatt geplant. Dafür benötige das Rote Kreuz noch jede Menge Fahrräder, Werkzeuge und alles was man zum Reparieren gebrauchen kann.

 Für Fragen steht das DRK Segeberg zur Verfügung: per Mail unter info@drk-segeberg.de oder telefonisch unter der 04551/9920.

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