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Von Polen bis Malaysia

Kaltenkirchen Von Polen bis Malaysia

Beim „Fest der Nationen“ auf dem Gelände der Kaltenkirchener Volkshochschule waren viele Völker- und Sprachgruppen vertreten. Das Fest erlebte mittlerweile seine neunte Auflage und ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Vielmehr hat es sich fest im Veranstaltungskalender des Jahres etabliert.

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Wohnen erst seit Kurzem in Kaltenkirchen und erlebten das Fest der Nationen daher zum ersten Mal: (von links) Tsigabu Maysiso, Johannes Tesfay und Fnan Tesfalem.

Quelle: Isabelle Pantel

Kaltenkirchen. Die Feier lebte wieder von einer Mischung aus Bühnenprogramm und Nationenständen. Was auf der Bühne geboten wurde, war dieses Jahr besonders vielfältig. So traten neben den AWO-Hortkindern beispielsweise auch Chorkinder aus der benachbarten Kita „Arche Noah“ auf sowie Bauchtänzerinnen, Rock’n Roller und Sänger. Großen Applaus erhielten zudem die Tänzerinnen des TC Roland aus Bad Bramstedt, die eine temporeiche Choreografie zeigten. Allein von diesem Auftritt dürften nun Dutzende Videomitschnitte existieren, wie sich beim Blick durch die Zuschauerreihen mit den vielen gezückten Smartphones vermuten ließ.

 An den Ständen stellten sich Mitbürger aus dem Raum Kaltenkirchen vor, die aus den verschiedensten Teilen der Welt zugewandert sind, beispielsweise aus Kamerun, Malaysia, Kenia, Polen oder aus der Türkei. Sie verkauften Kunsthandwerk aus ihrer Heimat oder boten kulinarische Spezialitäten an. Insbesondere darauf hatten sich viele Besucher gefreut.

 Zu den Ausstellern gehörte beispielsweise Lucienne Korth aus Kaltenkirchen, die in Brasilien geboren wurde. Auf dem Fest der Nationen kam sie mit Samuel Matondo aus Angola ins Gespräch. Obwohl er von einem anderen Kontinent stammt als Lucienne Korth, konnten sich beide in ihrer Heimatsprache Portugiesisch unterhalten, denn sowohl Brasilien als auch Angola gehörten einst zum portugiesischen Einflussbereich.

 Organisiert wurde das Fest von der VHS, vom Freundeskreis Kalisz Pomorski, von der evangelisch-lutherischen Kirche, von der Diakonie Altholstein und von mehreren Ehrenamtlern. Schirmherr war Bürgermeister Hanno Krause. „Das Schöne an dem Fest war, dass sich derart viele Zuwanderer in die Organisation eingebracht haben. Die Botschaft war, dass die Kaltenkirchener miteinander verbunden sind – egal wo sie geboren wurden“, sagte er. Auch Nadja Hahn, die Leiterin der VHS, zeigte sich begeistert. „Von allen Seiten kam positive Resonanz, weil einfach für jeden Geschmack etwas dabei war“, meinte sie.

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