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Idyllische Musiknacht

Wahlstedt Idyllische Musiknacht

Eine laue Sommernacht war genau die richtige Kulisse für die vierte „Late Summer Party“ im Wahlstedter Ortsteil Tütenmoor an der Grenze zu Fahrenkrug.

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Rund 250 Festivalgäste fanden sich in Tütenmoor zwischen Zelten und Pavillons zu einem gemütlichen Sommerabend bei Musik ein.

Quelle: Andreas Wicht

Wahlstedt/Fahrenkrug. Auf einer idyllisch gelegenen Wiese mit einem Loch im Knick als Zufahrt boten die Veranstalter rund um Michael Siems aus Fredesdorf drei Bands zum symbolischen Eintrittspreis von einem Euro. Auf dem Festivalgelände waren etliche Zelte und Pavillons aufgebaut, viele Sitzgelegenheiten am romantisch knisternden Lagerfeuer – doch sitzen mochte ohnehin niemand mehr, als die erste Band zu spielen begann.

 Den Eröffnungsauftritt legten „Die Akustiker“ hin. Die drei Musiker spielten auf ihren Gitarren und dem Cajon weitestgehend unplugged, also ohne elektronische Hilfe. „Acoustic Rock-Pop und Oldies, besonders holzig im Klang, das ist das Akustiker-Trio“, beschreiben die drei ihre Musik selbst. Nach leisen Anfangstönen und Balladen folgten auch schnellere Songs, und spätestens die Mitsinghymne „Over My Shoulder“ animierte die etwa 250 Festivalgäste, ihre Textsicherheit unter Beweis zu stellen.

 Eine wesentlich härtere Gangart boten danach die „Roadspoons“ mit 25 Jahren Segeberger Rock´n´Roll-Kultur. Sehr geradlinig im gefälligen Heavy-Metal-Bereich angesiedelt, konnten die Rocker sogar Cowboys, von denen etliche vom Reitstall Mohr herüberschauten, mit ihrer Musik begeistern. „Das geht richtig in die Beine, was die Jungs da spielen“, lobte Fahrenkrugs Bürgermeister Rolf-Peter Mohr. Die „Roadspoons“ stellten brandneue Songs von ihrem aktuellen Album „Univers“ vor, das in Fahrenkrug erstmals erhältlich war (Bericht oben).

 Bereits in dunkler Nacht spielten „The Poleece“ Coversongs ihrer großen „Police“-Vorbilder rund um Leadsänger Sting. Erstaunlich akkurat imitierten die Hobbymusiker den Soundmix aus Reggae, Punk und Pop der Originale und setzten immer noch ein eigenes kleines Sahnehäubchen obendrauf. Das Publikum kannte erwartungsgemäß von Klassikern wie „So Lonely“ jede Silbe auswendig. Wer nach der „Late Summer Party“ immer noch nicht nach Hause wollte, der konnte, wie bei vielen Festivals üblich, gleich auf dem angrenzenden Zeltplatz nächtigen – nur eben in Tütenmoor und nicht in Wacken.

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