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Vorstand neu aufgestellt

Konzertring Segeberg Vorstand neu aufgestellt

Noch gut eine Woche ist es hin, bis der Verein Konzertring Bad Segeberg seinen 60. Geburtstag feiert mit einem Programm aus Musik und Wortbeiträgen. Dann wird der neue Vorstand vorgestellt: Vorsitzende Daniela Schürmann-Kuchenbrandt tritt die Nachfolge von Klaus Stolzenberg an, und Andreas Walther folgt auf den scheidenden Geschäftsführer Dr. Jürgen Weber.

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Klaus Stolzenberg und Dr. Sabine Tomek (von links) vom Verein Konzertring Bad Segeberg freuen sich, dass Daniela Schürmann-Kuchenbrandt den Vorsitz übernimmt und Andreas Walther die Geschäftsführung. Stolzenberg hört auf, Dr. Tomek arbeitet noch weiter.

Quelle: Patricia König

Bad Segeberg. Im Vorstand geblieben ist die musikalische Beraterin Dr. Sabine Tomek aus Wensin. Offiziell nimmt der Vorstand seine Arbeit nach dem Saison-Auftaktkonzert am Dienstag, 29. September, auf.

 Der Kontakt mit Daniela Schürmann-Kuchenbrandt ergab sich zufällig: Er habe sie beim Einkaufen getroffen, berichtete Klaus Stolzenberg. Als der 85-Jährige ihr erzählte, dass er kürzertreten wolle, signalisierte sie Interesse an der Arbeit im Verein, der sich gern als „Bürgerinitiative für die Musik“ bezeichnet. Die verheiratete Mutter einer Tochter ist Jahrgang 1958 und gebürtige Bad Segebergerin, wohnt in Negernbötel und ist medizinisch-technische Assistentin in der Kardiologie der Segeberger Kliniken. Als Kind habe sie Klavierunterricht erhalten, wie sie erzählte, doch heute spiele sie nur zur Entspannung zu Hause. Sie gehe gerne in Konzerte: „Musik ist für mich ein lebenswichtiger Bestandteil“, erklärte sie vor ihrer einstimmigen Wahl durch die elf Mitglieder im Speicher Lüken.

 Andreas Walther ist 34 Jahre alt, geboren in Wiesbaden, aufgewachsen in Hamburg und lebt seit 2008 in Bad Segeberg. Der ledige Mann arbeitet in der Verwaltung der Volkshochschule Bad Segeberg und kümmmert sich um Abwicklung und Abrechung der Integrationskurse für Asylbewerber. „Buchhaltung und Controlling liegen mir“, erklärte er den Mitgliedern. Er entstammt einer Musikerfamilie und spielte früher C- und Altflöte. Das und die Erklärung von Stolzenberg, dass man mit beiden Neuen schon gut zusammen gearbeitet habe für das Geburtstagskonzert, reichte den Mitgliedern ebenfalls für eine einstimmige Wahl.

 Die amüsanten, gern literarisch gefärbten Jahresberichte Stolzenbergs werden wohl manche Mitglieder vermissen. Zum Abschluss der Versammlung gab er noch einmal eine Kostprobe seines unvergleichlichen Erzählstils: „Und wie gerne erinnere ich mich an die vielen Stadtwanderungen zehn Tage vor den Konzerten, bei denen ich vier Stunden mit den Plakaten durch die Stadt wandelte und überall mit ‚Ach, der Herr mit den grünen Plakaten’ begrüßt wurde.“

 Jürgen Weber bedauerte in seinem letzten Kassenbericht, dass der Verein zum ersten Mal in Webers achtjähriger Arbeit das Sparbuch anzapfen musste. Doch anstatt die Eintrittspreise von 15 Euro zu erhöhen, hatte der Vorstand für die neue Saison ein Konzert weniger eingeplant. Die beginnt am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. Die Pianisten Janka Simowitsch aus Rostock und ihr Bruder Jan Simowitsch, Kirchenmusiker in Bad Segeberg, spielen ein bunt gemischtes Programm.

 Vorgestellt wird auch eine Festschrift für den 1955 gegründete Verein - aber erst nach der Musik, so Stolzenberg, damit es nicht „während der Darbietungen zu Amusements“ komme. Eines ist sicher: Die Festschrift hat einen grünen Einband und heißt „Eine Bürgerinitiative für die Musik wird 60 Jahre alt“.

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