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Krippenbau im Turbotempo

Richtfest in Wiemersdorf Krippenbau im Turbotempo

Sturm, Regen und Schneeschauer vor Ostern konnten den Zeitplan nicht durcheinander bringen. Unmittelbar vor den Festtagen feierte Wiemersdorf Richtfest für den Krippenbau an der Kieler Straße. Dass es so schnell vorangeht, liegt vor allem an der Ständerbauweise.

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Der Rohbau der Krippe in Wiemersdorf war in wenigen Tagen fertig. Pünktlich zu Ostern konnte Richtfest gefeiert werden.

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Wiemersdorf. Noch am Dienstag letzter Woche war von einem Neubau auf dem Gelände des Kindergartens „Sternschnuppe“ nicht viel zu sehen. Lediglich die aus Beton gegossene Bodenplatte wies darauf hin, dass sich etwas tut. Bereits einen Tag später stand der Rohbau. „Die Bauteile wurden bei der am ortsansässigen Firma ,Offen und Harder’ vormontiert und abgebunden“, erklärte Architekt Hermann Wedig, der zusammen mit seiner Frau Brigitte ein Architektenbüro in Oersdorf betreibt. Dann wurden Teile zur Baustelle transportiert. „Der Aufbau fand unter den widrigsten Bedingungen statt“, berichtete Bürgermeister Gerd Sick. Regen, Schneeschauer und besonders der Sturm machten den Handwerkern bei ihrer Arbeit zu schaffen. Dennoch gelang es ihnen, dass der Rohbau inklusive Dachsparen und Giebel rechtzeitig zu Ostern stand, denn dann sollte Richtfest gefeiert werden.

 Zahlreiche Gäste, insbesondere Eltern der Kindergartenkinder, der Architekt und die Handwerker sowie Kommunalpolitiker waren bei eisigem Wind erschienen, um das traditionelle Richtfest mitzufeiern. Eine der Richtkronen hatten die Kita-Kinder geschmückt.

 Um an öffentliche Mittel zu kommen, durfte die Erweiterung des Kindergartens nicht als Anbau an das bestehende Gebäude gesetzt werden. Deshalb wurde es mit ein wenig Abstand daneben gebaut. „Auf der freien Fläche zwischen den Häusern können die Kinder dann beispielsweise mit den Rutsche-Autos fahren“, sagte Architekt Wedig.

 Rund 330000 Euro kostet der Krippenbau, 100000 Euro muss die Gemeinde selbst tragen, der Rest wird durch Fördergelder abgedeckt. Architekt Wedig hat das Gebäude so geplant, dass auf 103 Quadratmetern im Erdgeschoss ein Gruppenraum, ein Ruheraum sowie sanitäre Einrichtungen entstehen. Zusätzlich wird es im Dachgeschoss 77 Quadratmeter Lagerfläche geben. Diese kann von Vereinen wie Theater-AG oder TSV-Musikzug genutzt werden.

 Für Mitte Juli rechnet Hermann Wedig mit der Fertigstellung des Gebäudes. Dann kann die bereits im Januar gegründete Krabbelgruppe dort einziehen. Sie nutzt zurzeit einen Gruppenraum der Kita. Dafür musste eine Kindergartengruppe in einen Mehrzweckraum ausweichen.

 Insgesamt werden zurzeit in dem Kindergarten zwei Gruppen mit zusammen 41 Kindern betreut. Hinzu kommen eine 13-köpfige Familiengruppe sowie die zehn Krippenkinder. Zehn pädagogische Kräfte sind in der Kita tätig. Träger ist die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bad Bramstedt, die noch sieben weitere Kindergärten in Bad Bramstedt und Umgebung betreibt.

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