20 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Der Ochse wurde komplett verputzt

Kaltenkirchen Der Ochse wurde komplett verputzt

Am Tag nach dem 23. Stadtfest zogen die Veranstalter eine mehr als zufriedene Bilanz. Rund 8000 Besucher kamen an den drei Tagen. Es sollte ein familienfreundliches Event für alle Bürger sein, hatte Bürgermeister Hanno Krause in seiner Ankündigung versprochen. Und das wurde es auch.

Voriger Artikel
14-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Nächster Artikel
Die Eine, die immer lachte

Im Rahmen des Stadtfestes machten sich rund 50 Teilnehmer zum "Stadtradeln" auf.

Quelle: Ulrike Bundschuh

Kaltenkirchen. Auch das Motto des Festes „Rund um den Ochsen“ gefällt. So war  der Anschnitt des ganzen Ochsen am Spieß – den es in diesem Jahr zum ersten Mal gab – im eigens dafür errichteten Zelt einer der Hingucker der Veranstaltung. Einen Tag später war von dem Tier nur noch ein Gerippe übrig. Befürchtungen, ein ganzer Ochse könnte viel zu viel sein, bewahrheiteten sich nicht.

Der ökumenische Gottesdienst  vor der großen Bühne war mit über 100 Zuhörern gut besucht. Nach dem Gottesdienst ging es mit dem Stadtradeln los. Kaltenkirchen nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an der bundesweiteten Aktion teil und startete mit gut 50 Teilnehmern zur Tour auf den Spuren der Ochsen, die 300 Jahre lang jedes Frühjahr durch Kaltenkirchen zur Elbe und dann weiter nach Holland zogen und die dem Stadtfest seit letztem Jahr zu seinem Motto verholfen haben.

Erfreulich war das Fest auch aus Sicht der Polizei. Es gab keine besonderen Vorkommnisse, sagte Birger Gossen, Chef des Polizeireviers Kaltenkirchen. Allerdings verschwand von einer Bühne eine Nebelmaschine, und auf der Terrasse des Cafés Cappuccino am Grünen Markt wurden Blumen aus den Kübeln gerissen.

Etwas enttäuscht waren die Veranstalter, dass die von Flüchtlingen zugesagte Unterstützung beim Spieleparcours für die Kinder nicht eingehalten wurde. Acht Helfer sollten kommen, es erschien aber niemand.

Auch von der Kaltenkirchener Turnerschaft (KT) waren die Stadtfest-Verantwortlichen enttäuscht. Entgegen der Absprache wurden am Stand des Sportvereins nicht nur alkoholfreie Getränke, sondern auch Alkohol ausgeschenkt. Am Sonntag blieb der KT-Stand dann auch geschlossen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Ein Artikel von
Ulrike Bundschuh

Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3