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Stadt baut neue Kita

Wahlstedt Stadt baut neue Kita

Die Stadt Wahlstedt plant den Bau einer neuen Kindertagesstätte (Kita) auf einem eigenen, rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Sporthalle und Skaterbahn, in unmittelbarer Nähe der Helen-Keller-Schule.

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Zwischen Skateranlage/Basketball-Platz und der Sporthalle soll die neue Kita der Stadt Wahlstedt errichtet werden.

Quelle: Karsten Paulsen

Wahlstedt. Allerdings muss noch ein mit Büschen und Bäumen bestandener Erdhügel weichen. Das teilte Bürgermeister Matthias Bonse gestern während eines Pressegesprächs im Rathaus mit.

 Der Planungsausschuss hatte sich unlängst bereits für diesen Standort als Teil eines neuen „Bildungscampus“ ausgesprochen, zu dem unter anderem auch das Familienzentrum an der Poststraße, die Sportanlagen und die Offene Ganztagsschule (OGS) zählen. Sollte alles laufen wie geplant, könnte der Neubau – die Stadtverwaltung rechnet aktuell mit bis zu 1,5 Millionen Euro an Investitionskosten – Ende kommenden Jahres bezugsfertig sein.

 Statt wie bisher vier sollen in der neuen Kita sechs Gruppen mit insgesamt 94 Mädchen und Jungen Platz finden. Darin seien statt bisher eine dann zwei Krippen für Kinder unter drei Jahren (U3) enthalten, erläuterte der Verwaltungschef. Mit dem Ausbau der U3-Einrichtung wolle die Stadt die Betreuungsquote von zurzeit 36 auf 45 Prozent erhöhen. Damit liege Wahlstedt im oberen Mittelfeld der Kommunen im Land. Am 1. März 2014 habe Quote noch bei etwa 25 Prozent gelegen, sagte Bonse. Eingerechnet sind die Tagesmütter.

 Für das Projekt sei inzwischen eine eigene Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Politik, Schule und Verwaltung gebildet worden, erläuterte Bonse weiter. Mit dem Kita-Neubau wolle die Stadt jetzt nach Möglichkeit keine Zeit mehr verlieren, betonte der Bürgermeister. Deshalb sei auch die gestrige Sondersitzung der Stadtvertretung noch vor der Sommerpause anberaumt worden.

 Die Übergangslösung - Container bei der evangelischen Kirchengemeinde am Gemeindezentrum - endet mit Ablauf des Jahres 2016. Die Kirchengemeinde will keinen Neubau als Ersatz für ihre marode und stillgelegte Kita „An der Kirche“ errichten. Deshalb muss die Stadt bauen, um den Bedarf an Kita-Plätzen vor Ort zu decken. Wer einmal die Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte übernehmen wird, ist derzeit noch offen.

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Karsten Paulsen

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