19 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Es ist richtig super hier

Jugendzeltlager Wittenborn Es ist richtig super hier

„Es ist richtig super hier“, freut sich Theresa Molt. Die 12-Jährige aus Bebensee ist zum ersten Mal in Wibo - dem Jugendzeltplatz Wittenborn - und hat schon viele Freunde gefunden. Die 120 Kinder haben viel Spaß.

Voriger Artikel
Tränen beim Chef-Abschied
Nächster Artikel
Wieder Rekord-Flohmarkt

Amy Schaare (12, von links), Tia Nelleßen (13) und Tenta Asani (12), alle aus Norderstedt, finden das Zeltlager klasse.

Quelle: Matthias Ralf

Wittenborn. „Die Kinder stört das wenig“, sagt Bente Wohler, neue Leiterin des Jugendzeltplatzes in Wittenborn, zum Wetter. Denn auch wenn der Sommer am Wochenende schließlich kam: Während der ersten zwei Wochen im traditionsreichen Sommerferiencamp „Wibo“ herrschte zeitweise ungemütliche Witterung. Abenteuer unterm Zeltdach und in der freien Natur bieten trotzdem genügend Abwechslung.

 Zwei Wochen verbringen jeweils 120 Kinder auf dem idyllischen Gelände am Mözener See. Kanufahrten, Nachtwanderungen, Tischtennis spielen, auf der Slackline balancieren, Gruppenspiele - all das macht das Feriencamp zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für die 8- bis 14-jährigen Mädchen und Jungen. Bente Wohler zog nach den ersten zwei Wochen eine positive Bilanz: „Es klappt alles ganz gut. Die Stimmung ist super“, erklärte die 25-jährige gebürtige Henstedt-Ulzburgerin. „Wir sind ein super Team“, fügte Betreuer Matthias Völschow an. Der Kieler ist ein alter Wibo-Hase und wird von allen nur „Highlander“ genannt. „Wir haben viele Ideen,“ sagt er, „da ist das Wetter nicht so wichtig.“

 Die Kinder und Jugendlichen fühlen sich pudelwohl. „Wir haben coole Betreuer“, findet Caprice Korczak. Die 12-Jährige aus Trappenkamp ist rundum glücklich. Zeltnachbarin Melissa Peters (13) aus Kaltenkirchen ist ebenfalls begeistert: „Einfach nur klasse.“

 Einer der Höhepunkte der Freizeit ist der Ausflug zu den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Die Gruppe wandert jedes Jahr von Wittenborn zum Kalkberg und sieht sich die Vorstellung mit Winnetou und Co. an. Danach geht es mit dem Bus zurück ins Basislager.

 Der Wald rund um den Zeltplatz bietet ebenfalls viele Möglichkeiten für Abenteuer und schützt zudem vor einigen Tropfen von oben. Die Badestelle am Mözener See konnten wir leider nicht so viel benutzen“, bedauert Völschow. Langeweile kommt bei den Zeltplatzbewohnern nicht auf. Neben all den Unternehmungen stehen auch Pflichten auf dem Programm. Aufräum- und Küchendienst gehören genauso zu Wibo wie Planschen im See und Spielen auf dem Gelände.

 Wer in den Abendstunden noch genügend Energie hat, kann sich in der Zeltplatzdisco austoben. Heimweh kommt bei so viel Programm selten auf. Meist entsteht es nach dem Ferienlager, wenn die zwei Wochen zwischen Zeltstangen und Schlafsäcken vorbei sind, nach dem Wibo. „Ich bin schon das dritte Mal hier und will wiederkommen“, ist sich Hauke Winter (10 Jahre) aus Bad Segeberg sicher. Für seinen Kumpel Tim Adrian Lembke (10, Trappenkamp) gibt es auch keinen Zweifel: „Nächstes Jahr melde ich mich wieder an.“

 Generationen von Segebergern haben einen Teil ihrer Sommerferien am Mözener See verbracht. Den Jugendzeltplatz gibt es seit über 60 Jahren.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Events: Segeberg

Veranstaltungen in
Segeberg. Aktuelle
Termine, News, Infos

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3