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Lob für die Polizei

Direktion Bad Segeberg Lob für die Polizei

In hohen Tönen lobten Vertreter der SPD-Landtagsfraktion mit dem Vorsitzenden Ralf Stegner an der Spitze die Arbeit der Polizeidirektion in Bad Segeberg. Die gut motivierten Mitarbeiter leisteten im dicht besiedelten Gebiet rund um Hamburg eine gute Arbeit, sagte Stegner.

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Über die Wünsche und Arbeit der Polizeidirektion Bad Segeberg unterhielten sich SPD-Landespolitiker mit Fraktionschef Ralf Stegner an der Spitze (3. von rechts) mit Polizeichef Andreas Görs (Mitte) und Kollegen.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Er sicherte der Polizei die nötige Unterstützung zu, ohne aber konkret neues Personal oder neue Investitionen zu versprechen. Nicht mehr als laut nachgedacht wurde über den räumlichen Ausbau großer Stationen und eine bessere Beförderungspolitik. An eine Verlagerung der etwas abseits gelegenen Zentrale der Polizeidirektion in Bad Segeberg hin in das einsatzreiche Hamburger Randgebiet denkt die Landespolitik derzeit nicht.

 Keine Landesregierung habe in den vergangenen 20 Jahren so viel getan für die Polizei wie die jetzige, pries Stegner die eigene Koalition von SPD, Grünen und SSW. Weil neue Aufgaben bis hin zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität anstünden, sei das Personal aufgestockt worden.

 Toll sei die Mitarbeit der Polizei bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms gewesen, lobte der Politiker. Die Polizei werde auch im Levo-Park in Bad Segeberg gefordert sein, wo sie eine Wache errichten werde, sagte Stegner. Hamburg werde in den Wohncontainern spätestens nach den Sommerferien Hunderte Asylbewerber für jeweils ein halbes Jahr unterbringen. Woran es hakt, dass Hamburg trotz eigener Wohnungsnot seit Monaten nicht die leer stehenden Container auf dem ehemaligen Kasernengelände in Bad Segeberg nutzt, mochte Stegner nicht konkret beantworten. Als Stichwort nannte er nur kurz die Finanzen. Unterschrieben seien die Verträge aber.

 Dass die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle tendenziell steigt, führt Stegner auch darauf zurück, „dass die Täter geschickter geworden sind“. Sie seien schwer zu ermitteln. Bürger sollten ihre Häuser technisch gut schützen, aber nicht den Streifendienst selbst in die Hand nehmen.

 Die SPD-Delegation beendete mit der Visite in Bad Segeberg eine Rundreise durch alle Polizeidirektionen. Das Fazit laut Stegner: Die Polizei sei sehr motiviert und habe einen „realistischen Blick auf die Probleme.“

 Segeberger Polizeichef Andreas Görs freute sich über das Interesse der Landespolitiker am Alltag der Polizei. „Das ist auch eine Wertschätzung unserer Arbeit.“

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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