23 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Ellerauer sollen's richten

Debatte um Bürgermeister Ellerauer sollen's richten

Die künftige Führung der Gemeinde Ellerau bleibt weiterhin unklar. Der Bürgerverein Ellerau (BVE) zog seinen Antrag für einen Wechsel von ehren- auf hauptamtliche Leitung zurück und will die Bürger auf einer Einwohnerversammlung entscheiden lassen. Das endgültige Wort hat die Gemeindevertretung.

Voriger Artikel
Privatschul-Neubau nimmt Form an
Nächster Artikel
Neue Fälle von Geflügelpest

Die Ellerauer Kommunalpolitiker diskutieren, ob die Gemeinde künftig (wieder) hauptamtlich geleitet werden soll.

Quelle: Sabrina Rohs

Ellerau. Vor rund einem Jahr hatten die Ellerauer Gemeindevertreter für eine Umstellung des Bürgermeisteramts gestimmt. Nach monatelangen Querelen schaltete sich das Innenministerium ein und kassierte den Beschluss – zumindest teilweise. Jetzt scheint die Mehrheit für einen Profi im Rathaus endgültig zu kippen: Der BVE zog seinen Antrag zurück und will jetzt die Bürger entscheiden lassen.

Die nächste planmäßige Gemeindevertretersitzung ist am 18. Mai

BVE-Fraktionschef Joachim Wehner schlug vor, die Bürger auf der nächsten Einwohnerversammlung über die zukünftige Ortsleitung entscheiden zu lassen. Einen offiziellen Beschluss können die Ellerauer jedoch nicht fassen, lediglich ein Stimmungsbild könnte sich ergeben. Eine Entscheidung könnten die Kommunalpolitiker auf der nächsten Gemeindevertretersitzung am 18. Mai treffen.

Die Umstellung wurde bereits im März 2016 beschlossen

Eigentlich hatten die Gemeindevertreter bereits im März 2016 mehrheitlich den BVE-Antrag zur Umstellung des Bürgermeisteramts auf Hauptamtlichkeit beschlossen. Die Befürworter waren der Meinung, dass eine Gemeinde von der Größe Elleraus nicht mehr von einem Ehrenamtler geführt werden könne. Ein Profi im Rathaus könnte hingegen einen besseren Zugriff auf die Verwaltung gewährleisten. Die Gemeinde wird seit der Verwaltungsreform von 2007 von der Stadt Norderstedt betreut. Zudem befürchtete der Bürgerverein, dass sich künftig kein geeigneter ehrenamtlicher Kandidat das Amt finden lasse. Die Gegner führten vor allem die finanzielle Belastung ins Feld und bezweifeln die Notwendigkeit.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3