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Ableger von Dodenhof

Am Kaltenkirchener Bahnhof Ableger von Dodenhof

„Look and Like by Dodenhof“ wird das neue Modegeschäft am Bahnhof heißen, das am Mittwoch, 9. September, um 9.30 Uhr seine Pforten öffnet.

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Noch arbeiten die Handwerker bei „Look and Like by Dodenhof“ am Bahnhof. Am Mittwoch, 9. September, soll das Modegeschäft eröffnet werden.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen.  „Uns alle hat schon ein kleiner Virus erfasst. Wir sind gespannt, wie unser neues Haus einschlägt und freuen uns riesig auf die Eröffnung“, gibt Michael Juhr zu. Der Geschäftsführer des Dodenhof-Modehauses an der Autobahnanschlussstelle Kaltenkirchen trägt künftig auch die Verantwortung für „Look and Like“.

 Rund 530 Quadratmeter Verkaufsfläche sind vorgesehen. Eigentlich passt ein so kleines Geschäft nicht ins Konzept des Unternehmens, das in Kaltenkirchen und in Posthausen bei Bremen große Einkaufswelten bietet. Aber Dodenhof kam mit dem Standort am Bahnhof einem ausdrücklichen Wunsch der Kaltenkirchener Kommunalpolitiker nach.

 Wenn Dodenhof nun schon mit einem anderen Einzelhandelsformat in den Markt geht, wollte das Firmenmanagement sich nicht mit halben Sachen abgeben. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht. Das fing schon bei der Namensfindung an“, erklärt Juhr. Verwechslungen mit dem Kaltenkirchener Stammhaus sollten ausgeschlossen, aber gleichzeitig klar werden, dass es ein Dodenhof-Unternehmen ist: „Ich denke, das ist uns gelungen.“

 Im „Look and Like“ wird Dodenhof ausschließlich Damenmode in Markenmix anbieten, die eine breite Zielgruppe anspricht. 80 Prozent des Angebotes deckt sich mit dem des großen Hauses. „Das ist gewollt, denn wir verstehen unsere neue Filiale als Ergänzung“, betont Juhr. „Es ist in erster Linie für die Klientel gedacht, die nicht so mobil und speziell auf Frauenmode aus ist.“

 Ein Rundgang wird durch das Geschäft führen. An den Außenseiten sind feste Flächen für Markenshops geben - zum Beispiel von Tom Tailor, Cecil, Street One und Vero Moda. Sie werden ein monatlich wechselndes Angebot präsentieren. Die Mittelfläche ist Produkten vorbehalten, „die in die Saison passen“, wie Juhr sagt. Oder auch mal Schuhen, Taschen oder Ausverkaufsware. Die Warentische stammen aus dem Angebot des Dodenhof-Möbelhauses, ebenso wie die Stühle in den Umkleidekabinen.

 Gestartet wird am Bahnhof mit zehn Mitarbeiterinnen, die überwiegend aus dem Stammhaus kommen, so wie die künftige Leiterin von „Look and Like“ Jessica Amaoko. Sie ist Juhr unterstellt.

 Große Lagerkapazitäten werden im neuen Geschäft nicht vorgehalten. Es gibt einen Warenshuttle von Stammhaus.

 Bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung haben 300 Stammkundinnen die Möglichkeit, vorweg einzukaufen. Sie werden aus den Inhaberinnen von Dodenhof-Karten ausgelost.

 Veränderungen wird es im Mode- und Möbelhaus am Stadtrand geben. Während ihrer jüngsten Sitzung gaben die Kaltenkirchener Stadtvertreter endgültig grünes Licht für die Erweiterung um 6500 Quadratmeter, wovon rund 1100 auf Mode entfallen. Dazu zählen auch Schuhe, Leder- und Parfümerieabteilung. Detaillierte Pläne für die künftige Gestaltung des Modehauses liegen noch nicht vor. Es musste erst der jüngste Beschluss der Stadtvertretung abgewartet werden, der die Vergrößerung nun ermöglicht. Doch Juhr, der Vorgesetzter von 250 Angestellten im Modebereich ist, kündigte bereits größere Veränderungen an. So soll die strikte Trennung von Mode- und Möbelbereich aufgehoben und eine größere Durchlässigkeit geschaffen werden. „Ich könnte mir einzelne Modesegmente im Möbelhaus durchaus vorstellen. Darüber machen wir uns konkrete Gedanken.“

 Zur Zeit ist der Fokus aber auf das Haus am Bahnhof gelegt .Der Geschäftsführer hofft, dass es gut angenommen wird und die Parkplätze im angrenzenden Parkhaus weiterhin kostenfrei bleiben. „Das wäre eine große Bitte von mir.“

 Für das Modehaus war 2014 ein gutes Jahr. „Trotz der Konkurrenz vom CCU in Henstedt-Ulzburg oder dem Designer-Outlet-Center in Neumünster ist es sehr gut gelaufen. Wir konnten uns im Markt behaupten.“ Aber Juhr stellte klar, dass eine Angebotserweiterung in Kaltenkirchen dringend geboten sei, denn auch das DOC rüstet auf. „Deshalb verstehe ich nicht, warum uns immer mehr Steine in den Weg gelegt werden als anderen.“

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