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Dodenhof betritt Neuland

Kaltenkirchen Dodenhof betritt Neuland

Ein Projekt, das in gewisser Weise schon vor 17 Jahren in Angriff genommen wurde, wird nun Realität. Am Mittwoch eröffnet das Modehaus „Look and Like by Dodenhof“ am Bahnhof mit Aktionen und Angeboten sowie mit DJ-Musik.

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Filialleiterin Jessica Amoako (links) und ihre Stellvertreterin Michaela Berbig freuen sich auf die neue Aufgabe. Jessica Amoako ist seit zwei Jahren bei Dodenhof, Michaela Berbig feiert im nächsten Jahr ihr 10-jähriges Betriebsjubiläum.

Quelle: Ulrike Bundschuh

Kaltenkirchen. Vor 17 Jahren eröffnete Dodenhof beim Autobahnzubringer seine Kaltenkirchener Hauptniederlassung. Schon damals wurde der Wunsch laut, die Firma möge auch die Entwicklung der Innenstadt unterstützen. Immer wieder wurde dieses Anliegen in den Folgejahren beharrlich vorgetragen. „Es nervte fast schon ein bisschen“, sagte Berndt Chylla, Geschäftsführer der Firma Dodenhof, bei der Eröffnung. Diese Bemerkung wurde von den Gästen mit vielen Lachern quittiert.

 Ende 2010 nahm das Projekt konkretere Formen an. Auf einer Einwohnerversammlung versprach Berndt Chylla damals, einen zusätzlichen Standort am Bahnhof ins Auge zu fassen, sofern die Rahmenbedingungen stimmen sollten. Nun endlich konnte diese Zukunftsvision realisiert werden. Jemand, der sich darüber ganz besonders freute, war Eberhard Bohn, Fraktionsvorsitzender der Kaltenkirchener FDP. Er war von Anfang an ein vehementer Befürworter der Zentrumsansiedlung von Dodenhof.

 „Mit der Eröffnung einer Innenstadtfiliale in dieser – für unsere Verhältnisse – kleinen Größenordnung betreten wir Neuland“, sagte Chylla. Dodenhof nehme die Herausforderung aber gerne an.

 Auch Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause freute sich über die gelungene Ansiedlung. „In der Innenstadt entstehen nun Synergieeffekte, die sich die gesamte Holstenstraße entlang bis zu Rossmann auswirken werden“, sagte er in seiner Ansprache.

 Auf 550 Quadratmetern zeigt „Look and Like“ trendige Mode für Mädchen und Frauen im Alter von 15 bis 50 Jahren. Marken wie Tom Tailor, Street One, Vero Moda, Cecil und Only, die es auch im Haupthaus gibt, sind dort zu finden. Darüber hinaus bietet die Filiale aber auch Newcomern wie Broadway und LTB Raum. Diese beiden Marken werden nur in der Niederlassung am Bahnhof verkauft.

 In Zeiten von Facebook kommt der Name „Look and Like“ nicht von ungefähr. Wenn Internetnutzern heutzutage etwas gefällt, dann „liken“ sie es. Genau darauf spielt Dodenhof mit seinem Namen an und hofft dabei, der Kundschaft ebenfalls zu gefallen. Das Angebot in der Stadt versteht sich als Ergänzung zum Sortiment des bisherigen Standortes. „Es soll ihn stärken, nicht schwächen“, so Michael Juhr, Geschäftsführer des Dodenhof-Modehauses an der Autobahnzufahrt.

 Im neuen Store werden auf einer sogenannten Spielfläche in der Mitte des Ladens immer wieder neue Marken präsentiert und ausprobiert, um dann eventuell auch im Haupthaus ins Angebot aufgenommen zu werden. Die Mode soll aktuell, trendig und feminin sein. Die Preise bewegen sich in einem mittleren Segment.

 Eine Besonderheit im Angebot sind die eingestreuten Deko- und Präsentationselemente aus dem Einrichtungshaus an der A7, darunter Tische, Vasen, Sessel oder auch Teppiche. Sie stehen zum Verkauf. Kleine Schilder mit dem Hinweis „Sie können mich kaufen“ signalisieren dem Kunden, dass es bei Dodenhof mehr als nur Mode gibt.

 Zehn bis zwölf Mitarbeiter werden stets für die Kunden da sein. Das neue Geschäft befindet sich an der Hamburger Straße 47. Geöffnet ist es montags bis freitags von 9.30 bis 18.30 Uhr und sonnabends von 9.30 bis 16 Uhr.

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