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EWS erweitert Angebot

Bad Segeberg / Wahlstedt EWS erweitert Angebot

Bisher gab es Strom und Gas aufgrund der Satzung des Unternehmens „Energie und Wasser Wahlstedt Bad Segeberg“ (EWS) nur für die Einwohner Bad Segebergs. Einwohner aus Wahlstedt, Fahrenkrug und darüber hinaus können jetzt auch Strom und Gas von der EWS beziehen.

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Trinkwasser aus der Region bekamen die Wahlstedter wie ihr Bürgermeister Matthias Bonse (links) schon lange vom örtlichen Energieversorger EWS. Jetzt können sie es auch mit „eigenem“ Strom und Gas für den morgendlichen Kaffee erwärmen, wirbt Geschäftsführer Winfried Köhler.

Quelle: Detlef Dreessen

Wahlstedt. Sein Wasser zum Kaffeekochen bezieht Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse schon seit 2002 vom kommunalen Versorger „Energie und Wasser Wahlstedt Bad Segeberg“ (EWS). Nun soll in der Industriestadt auch der Strom für den Wasserkocher von dem Unternehmen kommen.

 Häufig seien seine Mitarbeiter im neuen EWS-Kundenbüro in der Kurhausstraße 14 der Kalkbergstadt aber in letzter Zeit von Verbrauchern aus den Nachbargemeinden gefragt worden, ob auch sie nicht auch Kunden werden könnten, sagte am Dienstag EWS-Geschäftsführer Winfried Köhler. Daraufhin wurde die EWS-Satzung auf politischer Seite angepasst, um die Ausweitung des Geschäftsgebiets zu ermöglichen.

 Es gehe vielen Menschen nicht mehr allein um einen möglichst niedrigen Preis, erklärten Bonse und Köhler den Trend. „Viele Menschen, vor allem Ältere, wollen einen Ansprechpartner vor Ort, den sie fragen können“, sagt Köhler. „Sie sind es leid, in Warteschleifen zu hängen, mit Callcentern zu telefonieren oder auf Internetseiten lange nach Antworten auf ihre Fragen zu suchen.“

 Bis November will die EWS alle 14 Tage mit Handzetteln in allen Wahlstedter und Fahrenkruger Haushalten für den Bezug von Strom und Gas vor Ort werben. „Wenn die Resonanz gut ist, fassen wir ins Auge, auch in Wahlstedt ein Kundenbüro einzurichten“, nährte Bonse eine vage Hoffnung.

 Auch Einwohner aus dem Osten des Kreises, also in den Ämtern Boostedt-Rickling, Bornhöved, Leezen und Trave-Land, sollen Strom und Gas ab sofort bei der EWS kaufen können. Der Wechsel vom bisherigen Anbieter soll sich problemlos gestalten. Köhler: „Die Formalitäten nehmen wir ihnen ab.“

 Wer mit dem Gedanken spielt, zum regionalen Energieversorger zu wechseln, erhält im Bad Segeberger Kundenbüro einen Berechnung der zu erwartenden Kosten und Abschläge. Etwa 27 Cent kostet eine Kilowattstunde Strom zurzeit bei der EWS. „Wir müssen marktgerechte Preise nehmen“, sagte Köhler. Mit Kampfpreisen mancher Anbieter werde man nicht mithalten können, stellte er von vornherein klar. Dafür komme der Gewinn der EWS indirekt mindestens zum Teil auch den Kunden zugute. Zu knapp 25 Prozent gehört das Unternehmen jeweils den Städten Bad Segeberg und Wahlstedt. Die übrigen gut 50 Prozent hält E.on.

 Neben der persönlichen Beratung und dem kommunalen Bezug setzt Köhler mittelfristig auf einen dritten „Wohlfühlfaktor“ bei dem Unternehmen. „Unser Ziel ist: Wir sind grün. Das heißt: Wir wollen dahin kommen, dass der Strom zu hundert Prozent aus regenerativer Energiegewinnung stammt.“ Auch das Gas solle über den Weg der Kohlendioxid-Einsparung „grün“ werden. Noch bietet die EWS den Kunden wahlweise „grüne“ und „graue“ Energie an. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.ew-segeberg.de oder per E-Mail an info@ewsvertrieb.de.

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