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380-kV-Leitung: Gemeinde will klagen

Widerstand gegen Ausbau 380-kV-Leitung: Gemeinde will klagen

Die Henstedt-Ulzburger Gemeindevertreter haben auf ihrer Sitzung am Dienstagabend dafür gestimmt, sich an den Kosten für eine Fachanwältin zu beteiligen, die über 20 Grundstückseigentümer vertreten wird. Es gibt Widerstand gegen den geplanten Trassenverlauf der 380-kV-Leitung.

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Das Unternehmen Tennet will im Zuge der Ostküstenleitung mit seiner 380-kV-Leitung auch durch Kisdorferwohld und Henstedt-Ulzburg. Dagegen regt sich Widerstand.

Quelle: Carsten Rehder

Henstedt-Ulzburg. Die Gegner der Trasse haben angekündigt, dass sie im bevorstehenden Planfeststellungsverfahren Einspruch einlegen wollen. Beauftragt werden soll von den Gegnern der Trasse, die aus Henstedt-Ulzburg und Kisdorferwohld kommen, Professor Dr. Angelika Leppin von der Kanzlei Weissleder Ewer aus Kiel. Der finanzielle Aufwand für ihre Arbeiten belaufen sich auf insgesamt etwa 10000 Euro. Die Henstedt-Ulzburger Kommunalpolitiker haben beschlossen, sich mit 5000 Euro an den Kosten zu beteiligen.

Das Unternehmen Tennet plant eine neue Überlandleitung sowie in einem Bereich die Verlegung der 380-kV-Leitung in der Erde. Vorgesehen ist auf dem Gebiet von Henstedt-Ulzburg zudem ein neues Umspannwerk. Bereits im Mai 2015 hatte die Gemeindevertretung sich gegen die Pläne ausgesprochen. Die Gegner der Pläne bemängeln unter anderem, dass das so genannte Dialogverfahren erhebliche Defizite aufweise, so sei der Trassenverlauf nicht korrekt wiedergegeben. Auch sei die Alternative, die parallel zur Autobahn A20 verlaufen könnte, nicht ordentlich bewertet worden. Zudem sei der Eingriff in der Natur von Henstedt-Ulzburg und Kisdorferwohld groß.

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