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Schlacht bei Suentana lebte

Erlebniswald Trappenkamp Schlacht bei Suentana lebte

Eine packende Szenerie bot sich den Besuchern des Erlebniswaldes Trappenkamp am Sonnabend: 500 Mittelalterfans verwandelten ein großes Areal in das Gelände, auf dem im Jahre 798 die Schlacht bei Suentana stattfand.

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Jamie Johannsen (links) probierte, wie scharf das Schwerrt von Sachsen-Kämpfer Norman Wieck ist.

Quelle: Detlef Dreessen

Daldorf. Anhand historischer Aufzeichnungen und archäologischer Funde hatte ein Team nachvollzogen, wie die Schlacht in etwa verlaufen und wie die Krieger ausgerüstet und gekleidet waren. Wie vor 1226 Jahren siegten am Ende die Obodriten, ein slawischer Stamm, der sich mit dem fränkischen König Karl verbündet hatte. Und weil die Zuschauer nicht nur Action erleben sollten, bekamen sie von einem historisch gekleideten Moderator auch noch die geschichtlichen Fakten mit.

Das sind die Bilder zur Schlacht von Suentana im Erlebniswald Trappenkamp.

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Karl, der spätere „Große“, versuchte, im Bündnis mit den Slawen sein Reich bis Dänemark auszuweiten. Die unterlegen Sachsen wurden nach Frankreich deportiert, ein entvölkerter Streifen etwa entlang der heutigen B 404 trennte fortan die Reiche von Karl und den Obotriten, deren Anführer er zum König Drasco der östlichen Seite erklärte. Lange konnte sich Drasco aber nicht an der Würde erfreuen. Er wurde ermordet.

Am Sonntag wird die Schlacht um 14 Uhr noch einmal gespielt. Drumherum ist ganztags von 11 bis 18 Uhr ein Heerlager aufgebaut, in dem die Teilnehmer wohnen und Handwerker zeigen, wie einst Töpferfahren, Waffen und Kleidung hergestellt wurden.

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Sönke Sandhoff (42) aus Bornhöved macht seit sieben Jahren bei den Veranstaltungen mit und findet es schön, mal wieder wie ein Kind zu spielen.

400 Hobby-Kämpfer werden am Wochenende 21. und 22. Mai im Erlebniswald das Gefecht von Suentana von 798 zwischen Slawen und Sachsen nachstellen. Schon lange werden unter der Leitung des Teams Eisenwald die Abläufe einstudiert.

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