14 ° / 2 ° heiter

Navigation:
Erneuter Anlauf für Skateranlage

Bad Segeberg Erneuter Anlauf für Skateranlage

Die SPD will die dringend geforderte Skateranlage nach jahrelanger Hängepartie endlich realisiert sehen. Ihr favorisierter Standort befindet sich an den Fischteichen. Im Bauausschuss wird die Partei den Antrag stellen, das Gelände (erneut) unter die Lupe zu nehmen.

Voriger Artikel
Vollsperrung nach Lkw-Unfall
Nächster Artikel
Schiedsmann sucht Stellvertreter

Im November 2010 wurde die beliebte Skateranlage auf der Backofenwiese abgerissen, weil ein Anwohner der Großen Seestraße gegen den Lärm erfolgreich vor Gericht gezogen war.

Quelle: Archiv

Bad Segeberg. „Seit sieben Jahren versuchen Kommunalpolitiker, Verwaltung, Jugendliche und Eltern aus Bad Segeberg, einen neuen Standort für die 2009 rückgebaute Skateranlage auf der Backofenwiese zu finden“, schreibt Stadtvertreter Jens Lichte im Antrag seiner Fraktion. Damit verlegt die SPD den Abriss allerdings ein Jahr zu weit nach hinten. Erst im November 2010 wurden – nach der Klage eines Nachbarn – die Geräte an der Backofenwiese entfernt. Dem Sozialausschussvorsitzenden ist es seit Jahren ein Anliegen, wieder solch ein Freizeitangebot für junge Leute zu schaffen. Das städtische Bauamt hat rund zwei Dutzend Standorte überprüft. Lichte: „Fast alle Vorschläge scheiterten am Baurecht oder dem Widerspruch der potenziellen Anlieger.“

 Auch das Gelände an den Fischteichen ist schon einmal geprüft und dann verworfen worden. Der Grund: Der Geräusche, die von solch einer Anlage ausgehen, breiten sich nicht nur am Boden aus, sondern auch nach oben – und nicht allzu weit entfernt befindet sich der Wohnblock Rantzaustraße 13. Dessen Stockwerke oberhalb der Baumkronen würden den Lärm voll abbekommen.

 Die SPD findet den Platz aber so reizvoll, dass sich für die Genossen ein zweiter Anlauf lohnt. „Im Rahmen des Projektes ,Jugendgerechte Kommune’ wurde anlässlich einer Zukunftswerkstatt, an der 50 Jugendliche aus Bad Segeberg teilnahmen, der Wunsch nach einer Skateranlage wiederum konkretisiert“, schildert Lichte. „Anlässlich einer Präsentation der Ergebnisse gab es überzeugende Argumente für den Standort an den Fischteichen.“ Hier sei nicht nur der nötige Platz vorhanden, sondern auch eine Kombination mit dem vorhandenen Bolzplatz, dem Beachvolleyballfeld und dem Spielplatz möglich.

 „Nach einer Ortsbegehung erscheint es der SPD-Fraktion sinnvoll, diesen Standort durch die Bauverwaltung nochmals prüfen zu lassen“, schreibt Lichte. Die Rathausmitarbeiter sollen in diesem Rahmen auch ins Auge fassen, die abmontierten Baukörper der alten Skateranlage und weitere Elemente aus Wahlstedt mit zu verwenden. In der Nachbarstadt war Anfang dieses Jahr eine Skateranlage abmontiert worden.

 Die SPD unterstreicht mit diesem Vorstoß ihren Anspruch, dass das Projekt „Jugendgerechte Kommune“ nicht nur eine rein theoretische Veranstaltung bleibt, sondern auch in der Praxis sichtbare Folgen hat. Bad Segeberg hatte bei diesem bundesweit ausgeschriebenen Programm den Zuschlag für Schleswig-Holstein bekommen. Die Stadt hat den Verein für Jugend- und Kulturarbeit mit der Betreuung des Vorhabens beauftragt. Mitarbeiter Thomas Minnerop ist Projektleiter. Der Anlass zur Teilnahme war die inzwischen abgewendete Schließung des städtischen Jugendtreffs in der Mühle aus finanziellen Gründen.

 Die Bauausschusssitzung beginnt am Dienstag, 1. November, um 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3